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Gimp 2.6 erschienen – Adobe kündigt CS4 an

Die frei erhältliche Grafiksoftware Gimp ist in Version 2.6 erschienen. Neben einigen Änderungen an der Menüstruktur sind auch zahlreiche Funktionen verbessert worden (Golem).

Interessant ist darüber hinaus die Frage, ob Gimp immernoch (oder gerade?!) ein Konkurrenzprodukt zu Adobes Photoshop sein kann. Ich persönlich bin nicht zuletzt auf Grund der anwenderfreulichen Lizenzbedingungen Fan von freier Software und freue mich immer wieder über den Umstand, dass man selten enttäuscht wird.

Mein letzter Blick in Adobes Produktpalette hat allerdings auch Appetit bereitet. Generell scheinen die Entwicklungsbudgets in Unternehmen, die der GPL-Konkurrenz ausgesetzt sind, zu steigen. Microsofts Office 2007 bringt überdurchschnittlich viele Änderungen mit sich und auch in den Creative Suiten scheint kein Stillstand einkehren zu wollen.

Kennt jemand beide Varianten etwas mehr als nur “vom Hinsehen”? Ich persönlich habe den Eindruck, dass der Unterschied in der Leistungsfähigkeit dieser Anwendungen steigt – und zwar nicht in Richtung der quelloffenen Angebote :-(.

Das Interesse scheint reichlich – in der Blogosphäre sind folgende Meinungen zu lesen:

emn.de, zahlenzerkleinerer, technik-news, mywoh.de, der jörg (mit neuem Design), hep-cat.de, zentrum des wahnsinns, nexem und viele Weitere mehr.

Adobe bringt Acrobat 9

Die Software zum Editieren und Konvertieren von PDF-Dokumenten ist ab sofort verfügbar und kann zu Preisen ab 420 € (Neukauf) bzw. 140 € (Upgrade) erworben werden.

Was gibts neues? Ab Version 9 kann man Flashdateien und Geodaten in die selbst erstellten PDFs einbetten. Zur digitalen Verbreitung macht das hier und da Sinn – für Tutorials beispielsweise stelle ich mir das ansich ganz gut vor. Einen Nachteil hat es allerdings doch: Videos sind wirklich schlecht druckbar.

Ich gehe davon aus, dass sich das Video im PDF vorerst nicht durchsetzt.

Adobe stampft GoLive ein

Nach dem Erwerb von Macromedia stellte sich mir ohnehin die Frage, wie lange die Zusammenführung der Produktportfolios dauert – und neben Dreamweaver noch einen weiteren HTML-Editor zu entwickeln scheint sich offensichtlich nicht zu lohnen. Adobe gab also folgerichtig heute das Ende von GoLive bekannt.

Was sich jetzt so salopp anhört, ist für einige Kunden vermutlich ziemlich ärgerlich. Der Support wird zwar noch bis Ende Oktober aufrecht gehalten, der Wechsel zu Dreamweaver schlägt dann allerdings mit 199 $ zu Buche.

Via Golem.