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Deutsche Bank benötigt keine Hilfe

Nach den Spekulationen der letzten Tage hat sich Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann abermals klar und deutlich zum Rettungspaket geäußert:

Wir werden aus heutiger Sicht nicht mitmachen, weil wir ja stark sind.

und:

Ich verstehe die Diskussion überhaupt nicht. Ich bin dankbar, dass wir das Geld für die einsetzen können, die es nötig haben. Und die anderen, die es mit allen Mitteln versuchen, es eigenständig zu machen, die sollten doch nicht kritisiert werden.

Tatsächlich ist dieses Vorgehen weder falsch noch verwerflich – weder für die Bank noch für den Steuerzahler. Dem entgegen steht die Regierungsmeinung, die die Zwangshilfe (nach englischem Vorbild) prüft – dennoch ablehnt. Die Gedanken des freien Marktes an dieser Stelle zu kippen wäre wohl auch nicht der optimale Weg.

Dass in der Wirtschaft auf Grund der Geldverknappung folglich auch weniger Kapital ankommt, kann dennoch kritisch betrachtet werden. Im Detail würde mich das Vorgehen bei Kreditvergaben dann doch interessieren. Unterscheidet sich die Vergabe bei der Deutschen Bank von anderen Banken – speziell in der aktuellen Situation – im Vergleich zu Instituten, welche die staatlichen Hilfen angenommen haben?

Mehr dazu in der FAZ.

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Nehmen oder doch nicht nehmen?

Im Interview verkündet Peer Steinbrück heute, dass es Gespräche mit diverse Banken um die Annahme des Rettungsangebots gegeben habe. Unter den vier bis fünf Interessenten seien demnach auch Institute, die bisher in der Öffentlichkeit eine ablehnende Kommunikationsstrategie verfolgten. In den Fokus der Spekulationen rückt die Deutsche Bank. Ob Josef Ackermann diesen Schritt schadlos machen kann, darf man bezweifeln – war er doch unlängst noch der Meinung, dass man sich für die Inanspruchnahme “schämen” müsse.

In Amerika haben unterdessen 33(!) Institute auf staatliche Hilfeleistungen zurückgegriffen – hierzulande beschränkt sich die Unterstützung bislang auf einige Landesbanken.

Via FAZ.