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Datenschutz extrem: Abschaltung!

Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar ist bekannt für seine absolute Haltung bezüglich der Speicherung personenbezogener Daten. Seit geraumer Zeit streitet er mit Google über den Webmasterdienst Google Analytics, der umfängliche – anonymisierte - Auswertungen zu Besuchern, Zugriffsquellen, … zulässt.

Nun ist Herr Caspar selbst in Bedrängung geraten, da auf seiner dienstlichen Internetpräsenz (datenschutz-hamburg.de) ebenfalls eine Trackingsoftware Besucher mitzeichnete. Die einzig valide Konsequenz war die Abschaltung der Seite.

Der Anbeiter des Trackers, der auf besagter Seite seinen Dienst verrichtet, versicherte “Datenschutzkonformität” bis ab Juli 2011 – ob die Seiten bis dahin offline bleiben? Unsicher…

Was genau man unter “Datenschutzkonformität” verstehen möchte, wäre in meinen Augen ebenfalls noch zu diskutieren. Im Gegensatz zu Google speichert das Unternehmen die IP-Adressen lediglich 10 Minuten (zur Identifikation der Verortung). Google behält die Daten (inkl. IP-Adresse) zwar, jedoch können Nutzer nicht auf diese Informationen zugreifen. Wer in letzter Konsequenz Verantwortung trägt (Tracking-Anbieter / Tracking-Nutzer), muss unbedingt intensiv untersucht werden – die Ansicht von Herrn Caspar (Tracking-Nutzer) kann ich diesbezüglich nicht teilen. Für die datenschutzkonforme Erfassung der Verbindungsdaten meines Telefonvertrages ist aller Logik folgend auch der Dienstleister verantwortlich.

Basierend auf der bisherigen Entwicklung kann man wohl davon ausgehen, dass eine klare Definition der kritischen Begrifflichkeiten sowie eine nachvollziehbare Abgrenzung der potenziellen Konstellationen in nächster Zeit nicht mit übereinstimmendem Committment verabschiedet wird. Stattdessen wird man wohl nach der Vorstellung von Herrn Caspar vorzugsweise einen “beispielhaften Prozess” führen und den Versuch einer abschreckenden Bestrafung unternehmen.

Es bleibt also vorerst alles wie es ist: Rechtssicherheit? Fehlanzeige…

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Billigflüge ab Altenburg? Vorbei…

Nachdem man die letzten Jahre durchaus preiswert von Altenburg (Thüringen) einige Ziele – insbesondere London – anfliegen konnte, wird das in Zukunft (leider) nicht mehr möglich sein. Allen Investitionen in die Infrastruktur zum Trotz (u.a. 2. Terminal) wird sich Ryanair zu Ende März von Altenburg verabschieden und damit die letzten Linienverbindungen über den Flugplatz beenden.

Schade eigentlich – insbesondere weil das Phänomen doch etwas globalerer Natur ist. In Dresden werden nun weitere internationale Verbindungen gestrichen (darunter z.B. Wien). Bleiben also noch Leipzig und Berlin – vielleicht liegen die “großen” Flughäfen auch einfach zu dicht beinander als das Platz für einen kleinen Anbieter wäre…

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Schonmal vom 21. Jahrhundert gehört?

Heute gibt es eine kurze Einlage zum Schmunzeln :-)

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Eigenmarken liegen voll im Trend

Wenn ich mich recht erinnere wollte die Media Saturn Holding jetzt im Weihnachtsgeschäft mit einer Eigenmarke starten. Als es mich im vorweihnachtlichen Einkaufsstress zum Mediamarkt getrieben hat, habe ich leider in der Hektik verpasst, einen prüfenden Blick über die Regale zu werfen, so dass ich den aktuellen Status an dieser Front leider nicht weiß.

Dafür hat Notebooksbilliger.de jetzt ein eigenes Format platziert. Die Handelsplattform steigt damit etwas tiefer in der Wertschöpfungskette ein und bietet nun CI-konforme Geräte unter eigenem Namen an.

Ein kurzer Blick über das Angebot hat mich zumindest bezüglich der beworbenen Kriterien für Arbeitsplatzrechner überzeugt. Offensichtlich hat man intensiver nachgedacht als mancher Mitbewerber und offeriert Geräte, die – im Rahmen des gebotenen Preises – durchaus leise sein sollten.

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Android-Apps für jedermann: einfach “zusammenklicken”

Beinahe schon erwartungsgemäß öffnet Google die Android-Plattform auch für Hobby-Entwickler. Mit der Einschränkung, dass die über den App Inventor erstellten Anwendungen nicht im Android-Store abgelegt und potenziell anderen Nutzern zur Verfügung gestellt werden können, besteht nun für jeden – auch ohne Programmierkenntnisse – die Möglichkeit, Apps zu bauen. Ein kleiner Einblick ist über folgendes Video möglich:

Schöne Sache – ich glaube, das werde ich mir in naher Zukunft mal genauer ansehen. Ob, wie und wie brauchbar insbesondere die Einbindung externer Daten in eigene Apps möglich ist, dürfte über Freud und Leid im Umgang mit der Umgebung entscheiden. Ich bin gespannt.

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Winterreifen-Abzocke bei Autovermietern?

Im Winter – insbesondere in diesem – sollten Winterreifen zur Ausstattung eines jeden Fahrzeugs gehören. Dass dies bei Mietwagen nicht zwingend so sein muss, wird einigen bekannt sein – dass Winterreifen bei der Automiete jedoch zu einem durchaus preisgestaltenden Element werden ist schon erstaunlich.

Der Stern hat die Fakten recht übersichtlich zusammengestellt und ein ziemlich beschämendes Fazit gezogen:

“Das ist ganz eindeutig, dass sich die Unternehmen eine goldene Nase damit verdienen”, hält Rüdiger Stumpf von Stiftung Warentest dagegen. Die Aufschläge stünden in keinem Verhältnis zu den Kosten. “Die Vermieter machen einen Supergewinn mit den Reifen. Bereits mit dreimal Ausleihen können die Kosten für die Reifen wieder drin sein.” Der Vorwurf ist nicht von der Hand zu weisen. Kalkulierte man das ganze Fahrzeug mit derartigen Margen, müsste das Wochenende mit einem Golf 5000 und nicht etwa 150 Euro kosten.

Wer selbst Auto fährt weiß zudem, dass sich der Verschleiß der Bereifung durch den Wechsel folgerichtig auf zwei Sätze (Sommer + Winter) verteilt und die Investition damit – bis auf kleine Unterschiede im “Abrieb” – auf die Felgen reduziert werden kann.

Traurig, dass die Vermieter sich damit eine Lücke suchen, den Deckungsbeitrag verschleiert zu erhöhen und billigend unwissende Kunden in eine wirklich unangenehme Situation locken. Wer im Winter mit unangemessener Bereifung in einen Unfall verwickelt ist, kann – unter dem Vorwurf der groben Fahrlässigkeit – mit einem saftigen Selbstbehalt rechnen, der weder von der Versicherung noch vom Vermieter getragen wird.

Erschreckend ist in diesem Zusammenhang auch die Vermarktung von Versicherungspolicen für Mietwagen, die man – wie Winterreifen auch – separat abschließen muss. Damit kann das Mieten eines Fahrzeugs schnell zur Angelegenheit für Profis werden oder man steht (bei mangelhafter Beratung) ohne Winterreifen und darüber hinaus ohne Vollkasko-Versicherung für den Mietgegenstand dar. In Summe erstaunlich, dass noch keine Rufe nach Verbraucherschützern laut werden. Ich halte ein finanzielles Risiko in Höhe von 30.000 € für eine Ein-Tages-Miete eines Beispiel-Golfs, welches in dieser Konstellation zu 100% beim Mieter liegt, für absolut unangemessen.

Beim der Fahrzeugmiete also – insbesondere im Winter – auf

  • wintertaugliche Bereifung und
  • angemessenen Versicherungsschutz

achten!

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Mehr davon: merian.de

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