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Gründer-Chaos nicht nur bei Facebook: die Twitter-Geschichte

Die Facebook-Gründung findet sogar im Film “The Social Network” ihren Platz und hat den Brüdern, die nach eigenen Angaben ursprünglicher Ideengeber gewesen sein wollen, stolze Summen eingespielt. Ich meine von einer Barabfindung von 20 Mio. $ plus Aktienpaket zum damaligen Wert von 45 Mio. $ gelesen zu haben. Dank der Kursentwicklung ist allein dieses nun Gerüchten zufolge 150 Mio. $ schwer – die juristischen Anstrengungen waren also nicht umsonst.

Ob diese Gegebenheiten als Vorlage für die aktuellen Gerüchte um die Gründung des Micro-Blogging-Dienstes Twitter herhalten, ist lediglich Spekulation – Fakt ist, dass sich der Dienst mittlerweile seinen Platz im Web gesichert hat und es eine Frage der Zeit zu sein scheint, bis ein passendes Geschäfts- und Refinanzierungsmodell gefunden ist. Ob es Noah Glass überhaupt um Geld oder vielmehr um ein wenig Anerkennung und etwas Publicity geht, ist ebenso unklar. Da seine Version der Gründung inkl. entscheidender Mitwirkung seiner Person durch mehrere Angestellte gestützt wird, geht die News in die “große Medienrunde”. Ich bin gespannt, ob und was daraus wird.

More: Golem.

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Das deutsche Dilemma: Wir wollen nicht?

Es ist geradezu paradox und frustrierend zugleich. Nach der japanischen Katastrophe und den explosionsartigen Veränderungen in den Wahlergebnissen hierzulande hält nun der Aktionismus Einzug. Wie man der heutigen Onlineausgabe des Spiegel entnehmen kann, sollen nun schnellstmöglich die Voraussetzungen für einen raschen Atomausstieg geschaffen werden.

Weg von Atomkraft heißt

  • rein in erneuerbare Energien oder
  • rein in innereuropäischen Energiehandel.

Zweite Variante erscheint etwas seltsam weil wir aller Voraussicht nach nicht etwa grünen Strom aus dem hohen Norden sondern vielmehr atomaren Strom von unseren Anreinern beziehen würden.

So treibt es schwarz-gelb nun mal tüchtig grün und greift an der Öko-Front an. Und weil das alles so einfach geht, schreiben die gewählten Vertreter einfach ein Papier. Rumms.

Wie nicht anders zu erwarten regt sich jetzt schon Widerstand – Windräder sind nun mal leider hässlich und auch nicht ganz geräuschfrei im Betrieb. Das alles halte ich für lösbare Probleme – der entscheidende Druckpunkt liegt wohl an einer anderen Stelle: der Faktor Mensch bleibt völlig unberücksichtigt.

Letztens hatte ich das Vergnügen, bei einem Bekannten einen Bericht über erneuerbare Energien zu sehen. Die Anwohner eines Dorfes hatten sich zu einer Invesitionsgemeinschaft zusammengetan und umliegende Freiflächen mit Windkrafträdern sowie ihre Hausdächer mit Solaranlagen versehen. Die Bürger hatten sich freiwillig dafür entschieden und waren sichtlich zufrieden mit ihrem Investment – einziger Wehrmutstropfen: bei starkem Wind konnte nicht die gesamte Menge erzeugter Energie gespeist werden, da die Leitungskapazitäten nicht ausreichend dimensioniert waren – ein lösbares Problem mit geringem Frustpotenzial. Ein verändertes Landschaftsbild oder ein erhöhter Geräuschpegel wurden nur am Rande diskutiert, waren jedoch kein Hinderungsgrund. Warum?

Die Bürger haben sich basierend auf einem positiven Anreiz (finanziell) freiwillig in das Vorhaben begeben.

Der Guerilla-politische Ansatz unserer Vertreter lässt diesen entscheidenden Punkt völlig außer Acht und gerät schon jetzt in die Kritik. Statt die Chance zu nutzen und auf eine dezentrale Infrastruktur mit einer breiten Nutznießergruppe zu setzen wird weiter Lobbypolitik betrieben.

  • Der Bürger zahlt erstmal 5 Mrd. € für den Netzausbau (Steuergelder).
  • Die bürokratischen Hürden werden gesenkt, was Großinvestoren zugute kommt.
  • Der Bürger hat kein Mitspracherecht bei der Errichtung.
  • Strom wird erheblich teurer (was keinen für mich nachvollziehbaren Grund hat).
  • Summasummarum: ich kann für den geneigten Bürger keinen Vorteil erkennen.

Noch eine kleine Verdeutlichung: ich habe mir überlegt, dass in meiner Gemeinde ein Klärsystem nötig ist. Weil ich den Bürgermeister gut kenne und auch sonst gute Kontakte in die Politik pflege, ist es ein leichtes, eine Baugenehmigung für die Anlage zu erhalten. Eine Kostenbeteiligung am Bau durch die Bürger ist ohnehin unstrittig. Weil mir ein Standort 30 km außerhalb der Anbindung wegen zu teuer erscheint, platziere ich dieses direkt am Rand des größten Ortes in der Gemeinde. So kann der Dung vom letzten Haus direkt in die Anlage fließen – das erscheint mir hochgradig sinnvoll. Wenn der Wind ungünstig steht, hat nun der halbe Ort Schwierigkeiten mit der Einnahme des Abendbrotes was mich jedoch nicht stört, da ich in einem anderen Ort wohne. Meine Investition wird sich innerhalb von 10 Jahren zu einer Goldgrube entwickeln.

Ich kann nicht verstehen, warum mich niemand mehr grüßt.

In der Konsequenz ist das passiert, was sich die letzten Jahre etabliert hat: Finanzmittel werden vom Bürger zu lobbystarken Konzernen umgelenkt. Dass man nicht versteht, dass unter diesen Voraussetzungen niemand vor seinem Grundstück einen Windpark haben möchte, finde ich wirklich frustrierend…

Um den Bogen zur Überschrift zu spannen: es wird wohl nicht am Wille als vielmehr an der Art und Weise liegen. So gesehen werden wir wohl voller Spannung der Dinge harren, die da kommen.

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Gewagte Prognose: iPads im Jahr 2015 immernoch angesagt!

Apple hat zweifelsfrei die “New Generation Handy” begründet und bei der Etablierung des “Handy 2.0″ die entscheidende Rolle eingenommen. Ob sich der Markt in Anbetracht der sich formierenden Front – getrieben insbesondere durch Google mit Android – auch in den folgenden Jahren so Apple-freundlich verhält, kann man meines Erachtens nach kaum vorhersagen.

Gartner hat trotzdem eine Prognose gewagt und kommt zu dem Ergebnis, dass sich bis 2015 an den Machtverhältnissen nicht viel ändern wird. Die Prognose zielt dabei insbesondere auf Tablets – ob man zwischen den Computern mit eingeschränktem Funktionsumfang und Smartphones unterscheiden kann, wage ich auch nicht endgültig beurteilen – die Plattform wird jedoch unter Beachtung beider Marktsegmente Erfolg oder Misserfolg haben. So betrachtet sehe ich doch einen stärkeren Zusammenhang.

Dass ansich nur zwischen Apple und Google entschieden wird, dürfte unstrittig sein. Ich wage in diesem Zusammenhang die Prognose, dass das Unternehmen dauerhaft die Nase vorn haben wird, welches die offenere Plattform und die kleineren Querelen für Nutzer bereithält. Das zielt insbesondere auf die Anziehungskraft (inkl. Geschäftsmodell) für Entwickler wie auch den Zwang für Nutzer, weitere Teile ihrer Privatsphäre zu offenbaren. Aktuell unterscheiden sich die Kontrahenten in diesen Punkten kaum – was nicht heißt, dass größere Änderungen vorstellbar wären :-)

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Gimp 2.8 in einem Fenster!

Die freie Grafiklösung GIMP wird in der nächsten Version – 2.8 – auch in einem Fenster ausführbar sein. Das Pendant zum Platzhirsch Photoshop von Adobe erscheint bisher auf dem Bildschirm in mehreren Fenstern (Werkzeuge, Layer, Grafikfenster, …), was für den sporadischen Nutzer durchaus gewöhnungsbedürftig ist.  Ich für meinen Teil freue mich auf die Änderung, die im Oktober 2011 erscheinen soll – wenngleich diese wohl noch einige Herausforderungen mit sich bringt (Golem).

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Westerwelle gibt auf – auf Raten?

Guido Westerwelle gab heute bekannt, nach den letzten Wahlschlappen und der öffentlich geführten Kampagne aus den eigenen Reihen beim nächsten Parteitag im Mai nicht nochmal für den Parteivorsitz zu kandidieren. Das war zuletzt wenig überraschend. Außenminister bleibt er – erstmal…

Schon seit Tagen brennt nun die Diskussion um die Nachfolge. Im Rampenlicht steht einer der durch die Medien trotz seiner 38 Jahre als “ganz jung” tituliert wird: Philipp Rösler. Der amtierende Gesundheitsminister scheint sich auf die Herausforderung zu freuen – ich gehe ehrlich gestanden von regen Wechselspielen bei den Liberalen aus. Ich hätte bei dieser Gelegenheit gleich noch einen Vorschlag: wie wäre es mit Herrn Brüderle? Vielleicht beim nächsten Mal…

Die folgenden Wahlen werden wohl auch kein Sonntagsspaziergang.

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Altmarktgalerie Dresden – Opening Erweiterung

Am heutigen Tage öffnet die Altmarktgalerie die Pforten zur Erweiterung. Wie im Elbepark, der mit seiner ursprünglichen Form kaum noch etwas gemein hat, wurde in der letzten Zeit auch in Dresdens erster Galerie kräftig investiert. Als kleines Highlight verfügt Dresden nun über einen Applestore, der die Produkte der In-Marke in vermutlich ausgefallener Manier feil bieten wird.

Dem Regionalblatt ist zu entnehmen, dass insbesondere der Apple-Store heute  nur schubweise betreten werden kann – dieser Zustand sollte sich jedoch in den nächsten Tagen legen. Ich werde mir das bunte Treiben die Tage sicher mal ansehen.

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