Aktuellste Nachrichten
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Regionale Mietpreisbildung…

Was es nicht alles gibt. In Dresden existierte einst die WoBa, deren Anteile bei der Stadt lagen. Im Zuge schwieriger finanzieller Fahrwasser fiel der Entschluss, die WoBa zu verkaufen und zumindest für den Moment die Haushaltslage der Stadt Dresden zu sanieren. Aus der WoBa ist nun die Gagfah geworden und neben den Anlagegütern hat die Gesellschaft auch eine Menge Auflagen mitgekauft, die sich mit “wirtschaftlichem Handeln” aller Voraussicht nach nur schwer verbinden lassen.

Nun ist die Gagfah im regionalen Markt der größte Anbieter von Immobilien (100.000 Immobilien auf 500.000 Einwohner), was dem Investment durchaus auch eine (regional-)politische Perspektive verleiht. Der durch die Gagfah begründete Mietpreis bildet auf Grund der großen Menge an Immobilien den Preis im gesamten Stadtgebiet (-> Mietspiegel).

Wenn ich nun den aktuellen Artikel der SZ so lese, bleibt nur eines: allen Dresdnern zu überproportional steigenden Mietpreisen zu gratulieren (da ich dazu gehöre, erlaube ich mir den Hieb). Da dies alles eine Frage der Perspektive ist, kann man auch den weiteren Immobilienbesitzern zu steigenden Werten und Mieteinnahmen Glückwünsche senden :-)

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Sternstädtchen Dresden: Abriss-Countdown

Nachdem ich letztens bereits darüber berichtet und eine kleine Umfrage bezüglich eines fotografischen Besuchs (mit positivem Feedback) durchgeführt hatte, habe ich am Wochenende bei der Vorbeifahrt kurz angehalten um die folgenden Schnappschüsse einzufangen. Ich würde mir das Gelände auch ein zweites Mal ansehen – diejenigen, die mir Feedback gegeben haben, sollten sich bitte der Bilder wegen nicht entmutigen lassen, nochmal Anlauf zu nehmen :-)

Die Erkenntnis ist ziemlich trocken: es steht noch ein Rest des Sternstädtchens in Niedersedlitz (nahe Prohlis :-)), der Abriss erscheint jedoch deutlich terminiert. Während inmitten des verlassenen Geländes noch eine Kita in Betrieb zu sein scheint, verfallen die Wohnbauten drumherum doch deutlich – nicht zuletzt wegen zunehmendem Vandalismus. Das Bild passt sich in die sonstigen Alltagserlebnisse nicht so recht ein, so dass sich in Anbetracht der “großen Leere” ein etwas mulmiges Gefühl einstellt :-)

Interessant ist auch ein Blick auf die Nachbarwiese – dort ist der Abriss der Bauten schon durch und außer einer Straße und einigen Parklücken erinnert glattwegs nichts daran, dass dort vor garnicht allzulanger Zeit Beton-Relikte aus DDR-Zeiten standen.

Anbei noch eine Hand voll Eindrücke:

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Dresden: erstmal keine Umweltzone

Die Diskussion um eine Umweltzone in Dresden brodelt bereits seit einiger Zeit und bisher sind keine Verbotsschilder für Autos mit gelben und roten Plaketten zu sehen. Das ist gut so und ich würde mich dafür aussprechen, es dabei zu belassen. Warum? Weil die Wirksamkeit der Gesamtmaßnahme “Umweltzone” bisher weder erwiesen noch anzunehmen ist. Die Städte, die über eine solche Zone verfügen, können davon ein Lied singen.

Sei es drum – was einmal auf Papier niedergeschrieben ist, lässt sich nicht einfach ignorieren und verursacht folgerichtig anständig Kosten. In Dresden wurde nun ein Luftreinhalteplan entworfen, dessen Inhalt ich hier eigentlich lieber nicht niederschreiben würde. Zwei Punkte seien herausgegriffen:

  • die Verlangsamung des Verkehrs und
  • - unglaublich aber wahr – das Stauen des Verkehrs auf den Einfallsstraßen

sollen die Belastungen reduzieren. In Zeiten hoher gemessener Belastungen sollen “Pförtnerampeln” den gesamten Verkehr Richtung Innenstadt “lahmlegen”. Den Verweis auf die schlechtere Gesamtbilanz (weil im Stau völlig sinnlos Sprit verbrannt wird) halte ich kurz.

Trotz allem: ein ganz klares Pro, dass es vorerst keine Umweltzone geben wird – über die Maßnahmen halte ich solange Stillschweigen bis die Herren bei der EU bemerken, dass die Einführung der Umweltzonen wirkungslos bleibt und das Paket kippt (*hust). In diesem Zeitfenster würde ich dann für die Abschaffung der getroffenen “Maßnahmen” plädieren.

More: DNN, Bild, sz-online, Umweltzone in Dresden auf stefan-jung.net aus dem Jahr 2009 (mittlerweile überholt).

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Dixiland Dresden: Wie man etwas kaputt macht? Ganz einfach…

Das Dixiland-Festival gehört in Dresden zum Eventkalender wie das Stadtfest – und das seit Jahrzehnten. Grundsätzlich bin ich ja wirklich Freund positiver Veränderungen – dazu gehört (auch wenn ich kein euphorischer Jazz-Fan bin) jedoch nicht der Bruch mit bewährten und insbesondere auch beliebten Dingen.

Entgegen meiner Erwartung gibt es für das Fest, welches wahrlich nicht an Desinteresse leidet, Probleme mit den Genehmigungen für die Veranstaltungen sowie der Bereitstellung von großen Veranstaltungsorten durch die geplanten Baumaßnahmen am Kulturpalast. Während zweites eine durchaus vorwärts gerichtete Maßnahme ist, stellt erstgenannter Punkt eine Herausforderung dar. Die SZ informiert:

Für den Start des diesjährigen Festivals hatten er und sein Team ein kleineres Volksfest am Dresdner Elbufer geplant, die Genehmigung dafür blieb aus. Der Grund: Die dafür vorgesehene Fläche gehöre zum Landschaftsschutzgebiet. Aus demselben Grund soll nun auch die Abschlussveranstaltung am Terrassenufer zum letzten Mal stattfinden – ein Affront für den Festivalleiter. Denn zur traditionellen Parade strömen regelmäßig über 100.000 Menschen.

Große Leistung…

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Wir benötigen weniger Autos!

Die grüne Themenpalette sorgt bei mir schon seit einiger Zeit für Verwunderung. Das betrifft nicht das gesamte Spektrum aber eine Hand voll Highlights sind immer zu finden. Gern erinnere ich mich an die Forderung nach einem Benzinpreis von 5 DM – mittlerweile wäre auch das vorstellbar, ich sehe jedoch keinen grünen Politiker, der sich für diesen “Erfolg” zelebriert. Na gut – sei es drum.

Der neu gewählte Ministerpräsident von Baden-Württemberg fordert nun, dass wir Deutschen mit weniger Autos auskommen sollten (Spiegel). Dazu sollten wir (also jeder Bürger) uns insbesondere auch um alternative Möglichkeiten der Fortbewegung Gedanken machen. Und damit der Rundumschlag gleich richtig sitzt, platzierte er gleich noch die Forderung, dass die in Baden-Württemberg produzierten Fahrzeuge in Zukunft mit deutlich weniger Sprit auskommen sollten.

Lange Rede, kurzer… : In Baden-Württemberg arbeitet jeder vierte in der Automobilindustrie und die größten Arbeitgeber haben ihre Produkte eher auf Lifestyle und Komfort getrimmt. Die Vertreter von Porsche und Benz werden sich vermutlich gehörig die Haare raufen. Ich hätte da für die neue Regierung noch einige Vorschläge, die ganz sicher zur Entspannung in den Vorstandsetagen beitragen:

  • die Einführung eines Tempolimits in Baden-Württemberg
    … dann reicht auch ein kleiner Flitzer…
  • die Einführung einer Sondersteuer auf Hubräume über 1,2 Litern in Baden-Württemberg
    … das wäre ein zusätzlicher Anreiz für einen kleinen Flitzer…

Die zwei Punkte wären schonmal ein guter Ansatz: blöd nur, dass Porsche “kleine Flitzer” der anderen Art anbietet… Weiterhin könnte ich mir noch Folgendes vorstellen:

  • die Straffung der Regelungen für die grüne Umweltplakette durch die Herabstufung von Fahrzeugen mit mehr als 1,2 Litern Hubraum – die GRÜNE(!) Umweltplakette sollte auch gleich im ganzen (Bundes-)Land gelten!
    … Problem gelöst – in Baden-Württemberg würde schonmal niemand mehr ein Fahrzeug von ansässigen Unternehmen ordern…

Wer Ansätze von Ironie oder Sarkasmus findet, darf sie behalten :-)

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iPhone-Datensammlung: Standortdaten und Datenschutz

Wer sich auf seinem iPhone einen Standorttracker installiert hat, kann diesen ansich getrost wieder löschen, da das Gerät vollautomatisiert in Echtzeit die aktuelle Position ermittelt und auch speichert. Interessant ist ebenfalls, dass diese Daten genauso automatisiert mit iTunes synchronisiert werden, wie sie erhoben werden. Ermöglicht wird dies durch eine kleine Erweiterung der Datenschutzhinweise durch Apple aus dem Juni 2010.

Wer sein Bewegungsprofil gern mal sehen möchte, dem empfehle ich einen Besuch der Seite von Pete Warden (iPhone-Tracker). Mit dem dort kostenfrei (Open Source) angebotenen Tool, kann man die Daten visualisieren.

In den nächsten Tagen wird es dazu wohl noch einige Informationen mehr geben – bisher scheint unbekannt, ob und wie man die Aufzeichnung stoppen kann.

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