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Aller guten Dinge sind drei – ein neues Design bitte!

Nachdem ich hier mit einem äußerst lustigen Mohrenkopfdesign im September 2007 gestartet bin, musste dieses doch sehr jugendliche Design bereits im April 2008 weichen (-> Artikel). Damals zog das (nun ausrangierte) weiße Design ein, welches so schlicht und gleichzeitig so augenschonend war, dass es bis gestern Abend hier souverän seinen Dienst tat. Erstaunlicherweise empfand (da kann mir der geneigte Leser widersprechen) ich die Wirkung bis zum letzten Tag angenehm, was für die mehr als zwei Jahre Laufzeit nicht selbstverständlich ist da man doch regelmäßig den Blick über das Werk schweifen lässt.

Geschuldet einiger Neuerungen im Web ging es dann allerdings doch ganz schnell. Insbesondere die Galerie konnte in Punkto Usability nicht wirklich punkten und schnell war ich auf der Suche nach einem schicken Ansatz zur Lösung. Was herausgekommen ist, kann man nun sehen – vielleicht lege ich an der einen oder anderen kleinen Schraube nochmal Hand an aber im Großen und Ganzen wird es wohl erstmal so bleiben. Gut gemeinte Kritik ist natürlich wie immer willkommen :-)

Juhu! Nextgen und jQuery Lightbox!

Nachdem ich mittlerweile von mehreren Seiten auf meine hübschen Bilder mit der eher mäßigen Usability der Galerie hingewiesen wurde und vom SEO-begeisterten A-Blogger Stefan M. zu nächtlicher Stunde nochmals eine auffordernde Mail erhielt, habe ich mich doch nochmal (mit freundlichem Hinweis aber letztlich eigener Kraft :P) auf die Fehlersuche bezüglich der Kombination von Nextgen und jQuery Lightbox begeben.

Die Lösung des Problems? Man nehme einfach ein funktionierendes Plugin. Beim letzten Versuch hatte ich leider wenig Glück mit der Auswahl, so dass ich jetzt und hier “WP jQuery Lightbox” empfehlen kann.

Neben der optisch etwas hübscheren Darstellung haben sich nun folgende wesentliche Verbesserungen ergeben:

  • Die Navigation befindet sich innerhalb des sichtbaren Bereichs.
  • Mausfaule Besucher können mittels der Pfeiltasten in den Galerien navigieren (wie ich finde eine großartige Funktion).
  • Beim Schließen eines Bildes springt der Browser nicht mehr zum Seitenanfang (wie ich fand das größte Manko).

Jetzt müsste ich eigentlich die Zugriffe in den Galerien monitoren um zu prüfen, ob der Gewinn an Usability sich tatsächlich in längeren Besuchszeiten auswirkt.

Stadtfest-Sonntag Dresden mit Turmbesteigung und Entencup

Am heutigen Sonntag hat mich das Wetter nun nochmals zum Stadtfest “motiviert”, wo das unter anderem vom Kollegen Stefan beworbene (und durch ein kleines Gewinnspiel befeuerte) Entenrennen auf der Elbe stattfand.

Weiterhin haben wir es geschafft, den Hausmannsturm mit seinen unglaublichen 221 Stufen zu besteigen. Von oben hat man einen herrlich herrschaftlichen Blick über Dresden. Die Attraktion gewährt durch den Gang durch das Schloss noch einen kleinen Einblick in die aktuelle Baulage, die man von außen nicht erhaschen kann. Fazit? Die drei Euro Eintritt sind durchaus auch für Dresdner ein lohnendes Investment.

Entgegen dem gestrigen Besuch (mit Feuerwerk und Lasershow) habe ich heute die Kamera eingepackt, um der Nachwelt einen kleinen Eindruck zu hinterlassen :-)

Stadtfest Dresden: Lasershow vs. Feuerwerk

Den heutigen Abend habe ich nun genutzt, mir das Stadtfest zu Dresden selbst anzuschauen. Das jährlich stattfindende Event ist ja für gute Stimmung, viele (friedliche) Gäste und vor allem das ultimative Feuerwerk bekannt.

Tatsächlich: zwischen all den Fressbuden und Bierständen schieben sich die Leute völlig friedlich hindurch, so dass nichtmal sichtbare Polizeipräsenz notwendig ist – sehr schön.

Wie immer bei derlei Events sehr unschön sind die gebrandeten Becher, die man tatsächlich nur bei der Brauerei zurückgeben kann, bei der man diesen gekauft hat – immerhin füllen die netten Damen hinterm Tresen zwischendurch auch mal einen artfremden Becher nach.

Nun wäre noch das Resumé über den Zuschauermagneten schlechthin zu ziehen – das Feuerwerk. Die Dresdner sind in diesem Punkt vermutlich wirklich verwöhnt – aller Nase lang werden ansehnliche Figuren an den Himmel gezaubert und insbesondere zu Anlässen wie dem Stadtfest oder Silvester ist die Erwartungshaltung ziemlich groß. Tatsächlich wurde das Feuerwerk selbst von einhelligem “aaaaaah” und “oooooooh” begleitet – allerdings wurde die Geduld der Beobachter auf eine ziemlich harte Probe gestellt. Die das Feuerwerk begleitende Lasershow wirkte vom Terassenufer aus beobachtet doch unterdimensioniert und führte auf breiter Basis zu Unmutsäußerungen. Da kaum etwas zu erkennen war, zog sich die Zeit doch sehr in die Länge und man hatte fast das Gefühlt, dass einige der Feuerwerkskörper, die hätten genau in der Zeit gezündet werden sollen, schlicht und ergreifend nicht funktionierten.

Das Feuerwerk selbst war (als es dann zu sehen war) einmal mehr phänomenal.

Fazit? Stimmung gut, Aufmachung gut, Feuerwerk gut. Über die Lasershow könnte man im nächsten Jahr nochmal nachdenken. Ich werde wieder Gast :-)

Stadtfest Dresden – das größte Fest der “Neuen”

Zur Stunde läuft es schon – das Stadtfest in Dresden, welches durch kontinuierlichen Besucherzuwachs zum größten Fest der neuen Bundesländer avanciert ist. Erwartet werden 500.000 Besucher wobei ich der Hoffnung unterliege, dass diese Zahl (entgegen der kommunizierten Mengenlage bei der Loveparade) tatsächlich reell ist.

Das Lokalblatt hat heute zur Ehre der Organisatoren eine kleine Statistik aufgefahren, die sich ganz interessant anhört:

  • Es wurden ca. 4.000 Arbeitsstunden absolviert.
  • Dabei wurden etwa 1.000 Tassen Kaffee getrunken.
  • Bei Außenterminen wurden ca. 150 km auf dem Gelände zurückgelegt.
  • Es waren ca. 200 behördliche Abstimmungstermine erforderlich.
  • Es waren 20 Ämter beteiligt.
  • Es wurden 365 Sponsoren angefragt.
  • Von den 365 angefragten Sponsoren haben 40 zugesagt.
  • An der Umsetzung waren weiterhin 30 Agenturen und Partner beteiligt.
  • Der geneigte Besucher kann bei ca. 400 Händlern und vor allem Gastronomen ein kleines Mitbringsel kaufen oder sich den (hoffentlich sächsischen) Gaumenfreuden widmen.
  • Auf 15 Arealen sind fünf große sowie drei kleinere Bühnen aufgebaut.
  • Gesichert wird das (nach meinem Empfinden bisher immer friedliche Fest) von 100 Polizisten sowie weiteren 55 Sicherheitsleuten.

Was bleibt? Viel Spaß beim Stadtfest Dresden 2010!

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