Archiv vom Mai 2011

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Regionale Mietpreisbildung…

Was es nicht alles gibt. In Dresden existierte einst die WoBa, deren Anteile bei der Stadt lagen. Im Zuge schwieriger finanzieller Fahrwasser fiel der Entschluss, die WoBa zu verkaufen und zumindest für den Moment die Haushaltslage der Stadt Dresden zu sanieren. Aus der WoBa ist nun die Gagfah geworden und neben den Anlagegütern hat die Gesellschaft auch eine Menge Auflagen mitgekauft, die sich mit “wirtschaftlichem Handeln” aller Voraussicht nach nur schwer verbinden lassen.

Nun ist die Gagfah im regionalen Markt der größte Anbieter von Immobilien (100.000 Immobilien auf 500.000 Einwohner), was dem Investment durchaus auch eine (regional-)politische Perspektive verleiht. Der durch die Gagfah begründete Mietpreis bildet auf Grund der großen Menge an Immobilien den Preis im gesamten Stadtgebiet (-> Mietspiegel).

Wenn ich nun den aktuellen Artikel der SZ so lese, bleibt nur eines: allen Dresdnern zu überproportional steigenden Mietpreisen zu gratulieren (da ich dazu gehöre, erlaube ich mir den Hieb). Da dies alles eine Frage der Perspektive ist, kann man auch den weiteren Immobilienbesitzern zu steigenden Werten und Mieteinnahmen Glückwünsche senden :-)

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Sternstädtchen Dresden: Abriss-Countdown

Nachdem ich letztens bereits darüber berichtet und eine kleine Umfrage bezüglich eines fotografischen Besuchs (mit positivem Feedback) durchgeführt hatte, habe ich am Wochenende bei der Vorbeifahrt kurz angehalten um die folgenden Schnappschüsse einzufangen. Ich würde mir das Gelände auch ein zweites Mal ansehen – diejenigen, die mir Feedback gegeben haben, sollten sich bitte der Bilder wegen nicht entmutigen lassen, nochmal Anlauf zu nehmen :-)

Die Erkenntnis ist ziemlich trocken: es steht noch ein Rest des Sternstädtchens in Niedersedlitz (nahe Prohlis :-)), der Abriss erscheint jedoch deutlich terminiert. Während inmitten des verlassenen Geländes noch eine Kita in Betrieb zu sein scheint, verfallen die Wohnbauten drumherum doch deutlich – nicht zuletzt wegen zunehmendem Vandalismus. Das Bild passt sich in die sonstigen Alltagserlebnisse nicht so recht ein, so dass sich in Anbetracht der “großen Leere” ein etwas mulmiges Gefühl einstellt :-)

Interessant ist auch ein Blick auf die Nachbarwiese – dort ist der Abriss der Bauten schon durch und außer einer Straße und einigen Parklücken erinnert glattwegs nichts daran, dass dort vor garnicht allzulanger Zeit Beton-Relikte aus DDR-Zeiten standen.

Anbei noch eine Hand voll Eindrücke: