Archiv vom Dezember 2010

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Schonmal vom 21. Jahrhundert gehört?

Heute gibt es eine kurze Einlage zum Schmunzeln :-)

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Eigenmarken liegen voll im Trend

Wenn ich mich recht erinnere wollte die Media Saturn Holding jetzt im Weihnachtsgeschäft mit einer Eigenmarke starten. Als es mich im vorweihnachtlichen Einkaufsstress zum Mediamarkt getrieben hat, habe ich leider in der Hektik verpasst, einen prüfenden Blick über die Regale zu werfen, so dass ich den aktuellen Status an dieser Front leider nicht weiß.

Dafür hat Notebooksbilliger.de jetzt ein eigenes Format platziert. Die Handelsplattform steigt damit etwas tiefer in der Wertschöpfungskette ein und bietet nun CI-konforme Geräte unter eigenem Namen an.

Ein kurzer Blick über das Angebot hat mich zumindest bezüglich der beworbenen Kriterien für Arbeitsplatzrechner überzeugt. Offensichtlich hat man intensiver nachgedacht als mancher Mitbewerber und offeriert Geräte, die – im Rahmen des gebotenen Preises – durchaus leise sein sollten.

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Android-Apps für jedermann: einfach “zusammenklicken”

Beinahe schon erwartungsgemäß öffnet Google die Android-Plattform auch für Hobby-Entwickler. Mit der Einschränkung, dass die über den App Inventor erstellten Anwendungen nicht im Android-Store abgelegt und potenziell anderen Nutzern zur Verfügung gestellt werden können, besteht nun für jeden – auch ohne Programmierkenntnisse – die Möglichkeit, Apps zu bauen. Ein kleiner Einblick ist über folgendes Video möglich:

Schöne Sache – ich glaube, das werde ich mir in naher Zukunft mal genauer ansehen. Ob, wie und wie brauchbar insbesondere die Einbindung externer Daten in eigene Apps möglich ist, dürfte über Freud und Leid im Umgang mit der Umgebung entscheiden. Ich bin gespannt.

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Winterreifen-Abzocke bei Autovermietern?

Im Winter – insbesondere in diesem – sollten Winterreifen zur Ausstattung eines jeden Fahrzeugs gehören. Dass dies bei Mietwagen nicht zwingend so sein muss, wird einigen bekannt sein – dass Winterreifen bei der Automiete jedoch zu einem durchaus preisgestaltenden Element werden ist schon erstaunlich.

Der Stern hat die Fakten recht übersichtlich zusammengestellt und ein ziemlich beschämendes Fazit gezogen:

“Das ist ganz eindeutig, dass sich die Unternehmen eine goldene Nase damit verdienen”, hält Rüdiger Stumpf von Stiftung Warentest dagegen. Die Aufschläge stünden in keinem Verhältnis zu den Kosten. “Die Vermieter machen einen Supergewinn mit den Reifen. Bereits mit dreimal Ausleihen können die Kosten für die Reifen wieder drin sein.” Der Vorwurf ist nicht von der Hand zu weisen. Kalkulierte man das ganze Fahrzeug mit derartigen Margen, müsste das Wochenende mit einem Golf 5000 und nicht etwa 150 Euro kosten.

Wer selbst Auto fährt weiß zudem, dass sich der Verschleiß der Bereifung durch den Wechsel folgerichtig auf zwei Sätze (Sommer + Winter) verteilt und die Investition damit – bis auf kleine Unterschiede im “Abrieb” – auf die Felgen reduziert werden kann.

Traurig, dass die Vermieter sich damit eine Lücke suchen, den Deckungsbeitrag verschleiert zu erhöhen und billigend unwissende Kunden in eine wirklich unangenehme Situation locken. Wer im Winter mit unangemessener Bereifung in einen Unfall verwickelt ist, kann – unter dem Vorwurf der groben Fahrlässigkeit – mit einem saftigen Selbstbehalt rechnen, der weder von der Versicherung noch vom Vermieter getragen wird.

Erschreckend ist in diesem Zusammenhang auch die Vermarktung von Versicherungspolicen für Mietwagen, die man – wie Winterreifen auch – separat abschließen muss. Damit kann das Mieten eines Fahrzeugs schnell zur Angelegenheit für Profis werden oder man steht (bei mangelhafter Beratung) ohne Winterreifen und darüber hinaus ohne Vollkasko-Versicherung für den Mietgegenstand dar. In Summe erstaunlich, dass noch keine Rufe nach Verbraucherschützern laut werden. Ich halte ein finanzielles Risiko in Höhe von 30.000 € für eine Ein-Tages-Miete eines Beispiel-Golfs, welches in dieser Konstellation zu 100% beim Mieter liegt, für absolut unangemessen.

Beim der Fahrzeugmiete also – insbesondere im Winter – auf

  • wintertaugliche Bereifung und
  • angemessenen Versicherungsschutz

achten!

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Mehr davon: merian.de

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Vereinfachung im Steuerrecht?

Da bleibt mir glatt der Mund offen – die Koalition hat eine “Vereinfachung im Steuerrecht” beschlossen. So wird nächstes Jahr der Freibetrag für Werbungskosten von aktuell 920 auf dann 1000 € angehoben. Das Angebot ist löblich mau und die Rechnung dazu leider nicht erläutert.

Laut Welt kostet die Anhebung 330 Millionen Euro. Wie ansich allgemein bekannt, kann die Werbungskostenpauschale anstelle eines aufwändigen Einzelnachweises tatsächlicher Aufwände vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden. Die Kosten einerseits und die Minderbelastung andererseits betragen also – und das ist eine wirklich schon übertrieben polit-freundliche Rechnung – beim größtmöglichen Grenzsteuersatz von 45% (ab Einkommen von > 250.000 €) die Differenz zwischen alter und neuer Pauschale multipliziert mit dem Grenzsteuersatz:

1000 € -920 € = 80 €

80 € * 45% = 36 €

Bleiben für jeden Monat 3 – drei – € – viel Spaß beim Einkaufen!

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Dresden: Bürgerhotline 115 aktiv

Für die Bewohner des schönen Dresdens besteht ab sofort die Möglichkeit, Verwaltungsverfahren über die bundesweit einheitliche Rufnummer 115 anzustoßen. Aktuell ist das Projekt in der Testphase und wird (noch) nicht aus dem sächsischen Raum betreut. Anrufer landen in einem freundlichen Call-Center in Dortmund. Dresden soll im sächsischen Raum als Pilot agieren und im weiteren Verlauf den Rollout in weitere Regionen unterstützen – wie es zur Konstellation mit Dortmund kam, ist leider nicht zu finden.

Bundesinnenminister De Maiziére und Helma Orosz begleiteten die offizielle Go-Live-Zeremonie auf dem IT-Gipfel in der sächsischen Landeshauptstadt.

Ich bin auf die Akzeptanz des Dienstes genauso wie auf die Ausgestaltung der Abwicklung selbst gespannt, besteht doch im Kontext von Verwaltungsverfahren gewöhnlich ein nicht zu unterschätzender Bedarf an Schriftverkehr, der prinzipiell auch digital bewältigt werden könnte.