Den heutigen Abend habe ich nun genutzt, mir das Stadtfest zu Dresden selbst anzuschauen. Das jährlich stattfindende Event ist ja für gute Stimmung, viele (friedliche) Gäste und vor allem das ultimative Feuerwerk bekannt.
Tatsächlich: zwischen all den Fressbuden und Bierständen schieben sich die Leute völlig friedlich hindurch, so dass nichtmal sichtbare Polizeipräsenz notwendig ist – sehr schön.
Wie immer bei derlei Events sehr unschön sind die gebrandeten Becher, die man tatsächlich nur bei der Brauerei zurückgeben kann, bei der man diesen gekauft hat – immerhin füllen die netten Damen hinterm Tresen zwischendurch auch mal einen artfremden Becher nach.
Nun wäre noch das Resumé über den Zuschauermagneten schlechthin zu ziehen – das Feuerwerk. Die Dresdner sind in diesem Punkt vermutlich wirklich verwöhnt – aller Nase lang werden ansehnliche Figuren an den Himmel gezaubert und insbesondere zu Anlässen wie dem Stadtfest oder Silvester ist die Erwartungshaltung ziemlich groß. Tatsächlich wurde das Feuerwerk selbst von einhelligem “aaaaaah” und “oooooooh” begleitet – allerdings wurde die Geduld der Beobachter auf eine ziemlich harte Probe gestellt. Die das Feuerwerk begleitende Lasershow wirkte vom Terassenufer aus beobachtet doch unterdimensioniert und führte auf breiter Basis zu Unmutsäußerungen. Da kaum etwas zu erkennen war, zog sich die Zeit doch sehr in die Länge und man hatte fast das Gefühlt, dass einige der Feuerwerkskörper, die hätten genau in der Zeit gezündet werden sollen, schlicht und ergreifend nicht funktionierten.
Das Feuerwerk selbst war (als es dann zu sehen war) einmal mehr phänomenal.
Fazit? Stimmung gut, Aufmachung gut, Feuerwerk gut. Über die Lasershow könnte man im nächsten Jahr nochmal nachdenken. Ich werde wieder Gast :-)
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was ist denn bitte ein “Remumee” :-D
Das ist so nen Dings, da – weißte schon… :-) Zusammenfassung – Fazit…
Interessant, dass es dafür (abgesehen vom Buchstabendreher) mehrere valide Schreibweisen gibt :-)
Kunst und Genuss,
also wenn man die Feuerwerksshow von der 9. Feuerwerkersinfonie in Potsdam 2010 und dem Stadtfest in Dresden 2010 vergleicht, bleibt die große Frage, wie sich beide Shows so ähneln können, mit Michael Jackson und der Choreografie des Feuerwerkes?
Zumindest ist hier wohl nur wieder eine Schupplade geöffnet wurden und nicht wie angedacht das Thema Dresden “Kunst und Genuss” gelebt wurden.
Zumindest wird es hier höher dotiert.
Jack
War am 1.8. zum Schweizer Nationalfeiertag in Basel u.a. auch zum Feuerwerk. Mitten auf der Rheinbrücke. Ähnlich wie wenn man hier auf der Augustusbrücke steht. Nur war es dort egal ob man nach links oder rechts schaut. Die haben das Feuerwerk gleich doppelt (links UND rechts der Brücke) gezündet! Ganze 25 Minuten lang. Beeindruckend wars! Allerdings ohne Musik. Die Presse schrieb von 11000 Effekten bei 1213 Zündungen. Meine Herren! Beim Duschen daheim rieselte plötzlich die ganze Asche vom Haupt! ;-)
Wie lang war es in DD? War leider nicht da zum Fest.
Aber hast Recht. Verwöhnt sind wir hier in Dresden wirklich. Alle Nasen schießen die was hoch. Auch kleinere Feuerwerke.Gerade im Sommer. Ich würde behaupten alle 2-3 Tage sieht man irgendwo was steigen. Früher bin ich noch zum Fenster gerannt wenn ich´s gehört habe. Jetzt beweg ich mich da kaum noch ;-)
@Jack: Da ich in Potsdam leider nicht dabei war, fällt es mir schwer, dazu Stellung zu beziehen. Ob ich ein Feuerwerk “wiedererkennen” würde, kann ich so ansich auch nicht sagen – du meinst, es wurde die gleiche Choreographie aufgerufen?
@Alex: Die Uhr habe ich nicht mitlaufen lassen – gefühlt könnte eine halbe Stunde jedoch gut hinkommen. Dabei muss man allerdings anmerken, dass ein größerer Zeitblock für die besagte Lasershow vorgesehen war. Auch was die Menge an Knallkörpern angeht muss ich leider passen wobei das Zahlenwerk sehr imposant klingt. Interessant wäre zu erfahren, wie viele Sprengsätze parallel gezündet werden, wenn ein größeres Bild am Himmel erscheint :-) Dann könnte man das mal hochrechnen.
Die Lasershow hat uns den Spass am Feuerwerk verdorben.
Wir standen auf der Brühlschen Terasse und die Laserstrahlen scannten auch unsere Augen
und ich habe begriffen, wie den Piloten im Landeanflug durch Chaoten die Sicht genommen wird.
Es ist wirklich nicht sehr gesund für die Augen!!!
Wir haben uns dann im hinteren Bereich laserfrei das tolle Feuerwerk angesehen.
Ok – das ist noch eine weitere Perspektive – glücklicherweise hatte ich das Vergnügen des “Augen-Laserns” nur einmal kurz. Dafür war die Helligkeit wirklich ausreichend.
Schön, dass das Feuerwerk gefallen hat! :)