Archiv vom März 2010

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WordPress und die kleinen Freuden im Leben

Ich schmöker gern und regelmäßig bei Perun im Blog – einerseits, weil man dort immer wieder gute Tipps zum Thema WordPress erhält und andererseits weil der Blog konsequent über künftige Neuerungen der Software informiert.

Heute war wieder ein “Feature” dabei, welches mir noch nicht unter die Finger gekommen ist und jetzt meine Laune erhellt.

Unter den Profileinstellungen lässt sich das Farbschema des Backends wechseln. Das klingt wenig spektakulär, gibt der Anwendung jedoch einen neuen, frischen und irgendwie viel freundlicheren Anstrich.

Schön :-)

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Google vs. China – hin, her, hin, her…

Nachdem ich gestern über eine vollständige Google-Sperre durch die chinesische Regierung berichtet hatte und direkt angezählt wurde, folgt heute eine neue  alte Version der Story.

Ich hoffe, die “Schuldfrage” kann wirklich nicht geklärt werden und es ist nicht im Interesse einer Partei, die Situation politisch und medial für sich zu nutzen.

Auf weitere News am morgigen Donnerstag :-)

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Gegenschlag: China legt Google lahm

Wie es anders nicht zu erwarten war: nachdem Google seine “chinesische Filiale” kurzerhand nach Hongkong verlagert hatte und damit die Zensur der chinesischen Regierung zu umgehen versuchte, ist die Seite nun aus China nicht mehr zu erreichen.

Ich vermute, es wird einmal mehr zu schweren internationalen Protesten kommen wobei meine Vorstellungskraft nicht so weit reicht, dass die Sperre dauerhaftwieder  aufgehoben wird.

Nachdem vorerst einige Suchbegriffe und folgend mobile Nutzer der Zensur unterworfen und blockiert wurden, deutete sich die vollständige Sperre schon an.

Während für Google der Umsatz zwar nicht zu unterschätzen aber verschmerzlich ist, könnte ich mir vorstellen, dass der Ärger unter der chinesischen Bevölkerung wächst. Mir jedenfalls würde das nicht gefallen…

[EDIT]

Schöne “Finte” – siehe Kommentare :-)

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Wie sonst: nach dem Autodiebstahl folgt der Ärger…

Nachdem ich nach dem Autodiebstahl allen Ankündigungen und Vorhersagen von Freunden und Bekannten zum Trotz mit einem guten Gefühl einer großen Versicherungsgesellschaft im Rücken in die unfreiwillige autofreie Zeit gestartet bin, entlarvt sich das Prozedere langsam aber sicher als extrem nervenaufreibend. Hiermit folgt also die Fortsetzung meines persönlichen Erfahrungsberichts.

Die schwierige – wenn auch nicht unlösbare – Aufgabe der Fahrzeugbewertung spaltet in diesem Fall die Parteien. Während sich die Gesellschaft (HUK / HUK24) auf einen fiktiven und am Markt unrealistischen Wert zurückzieht, stellt sich die Herausforderung einer Wiederbeschaffung wobei zwischen dem Regulierungsvorschlag und der anstehenden Kosten für ein (vergleichbares) Fahrzeug eine deutliche – prozentual locker-flockig zweistellige – Abweichung besteht.

Äußerst frustrierend fühlt sich dabei die Methodik an – der ohnehin schon mindere Wert, der durch Fahrzeuge mit erheblich mehr Kilometern (Abweichungen bis 60% sollte man schon erwarten) sowie deutlichen Abstrichen an der Ausstattung unterlegt wird, wird darüber hinaus damit gerechtfertigt, dass im recherchierten Preis nochmals eine Handlungsspanne enthalten sei. Dass Händler sich einer Top-Positionierung in Automobilbörsen durchaus bewusst sind und die Bereitschaft zu Preisverhandlungen in solchen Fällen nahe Null ist, habe ich bereits getestet – sei’s drum, diese Beträge sind der kleinere Anteil.

Meine Erwartungshaltung – und das nur am Rande hinsichtlich der Kundenzufriedenheit sondern vielmehr des fairen und sauberen Miteinanders – hätte die Recherche tatsächlich vergleichbarer Angebote umfasst.

Statt der sterilen Ansage, dass in der Handelsspanne sowie einer vernichtend kleinen Ausgleichssumme Mehrkilometer sowie Ausstattungsdefizite enthalten sind und man damit dem Geschädigten Last und Risiko überträgt, hätte ich doch erwartet, dass man eine reelle Wertermittlung im Markt durchführt – das erscheint teurer, ist es aber nicht (weil Bearbeitungszeit Bargeld ist) und erspart darüber hinaus allen Beteiligten eine Menge Zeit und Nerven.

Mein Zwischenfazit: äußerst unschön…

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Die Verhaftung von Jörg Kachelmann – wie jetzt?

Ohne auf den Vorwurf gegen Jörg Kachelmann selbst eingehen zu wollen und ohne eine Wertung dieses oder Aussagen von ihm, seiner ehemaligen Lebensgefährtin oder deren Anwälten zu versuchen, gibt es doch eine Tatsache, die in diesem Zusammenhang hier platziert werden kann.

Einem Spiegel-Bericht zufolge wurde der “Zugriff” auf Herrn Kachelmann langfristig geplant und vorbereitet. Das allein klingt vor dem Hintergrund, dass es sich um den ARD-Wetterfrosch – einen 51-jährigen, der sich frei und ohne Bedenken bewegt, schon etwas skurril.

Gerade für Personen des öffentlichen Lebens (und das sollte nach den Fällen Türk und Zumwinkel bekannt sein) ist ein solcher Vorfall ein besonderer Einschnitt in die Privatsphäre und insbesondere auch in die berufliche Laufbahn. Vor diesem Hintergrund (und nochmal auf darauf hinweisend, dass es sich nicht um eine Wertung des Vorwurfs selbst handelt) lesen sich die folgenden Zeilen (Spiegel) schon etwas irritierend:

Nach Informationen des SPIEGEL gestattete sich das Polizeipräsidium Frankfurt am Main stolz ein Selbstlob: Man habe “eindrucksvoll unter Beweis gestellt”, dass es gelingen könne, “an einem so offiziellen Platz wie dem Frankfurter Flughafen” eine “Person der Öffentlichkeit festzunehmen, ohne dass die Öffentlichkeit davon etwas mitbekommt”, heißt es im internen Kriminalitätslagebericht.

Nun stellt sich folgerichtig die Frage: Wozu der ganze Aufriss, wenn der Name kurze Zeit später durch alle Medien wandert?

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Wir lieben Spam!

Einer Studie zufolge sind wir der unerwünschten Post weit weniger abgeneigt, als man das denken könnte. Satte 43% der Nutzer elektronischer Post öffnen Spam-Nachrichten – davon die Hälfte sogar bewusst.

Ist es die Antwort auf die Frage, warum so viel Spam unterwegs ist? Dazu einige Erkenntnisse:

  • 11% der E-Mail-Nutzer klicken auf Links, die in Spam-Mails enthalten sind (Wow!)
  • 8% der E-Mail-Nutzer öffnen in Spam-Mails enthaltene Dateianhänge (Wow!)
  • 4% der E-Mail-Nutzer antworten(!) auf Spam-Mails (Wowow!)
  • 4% der E-Mail-Nutzer leiten Spam an weitere Empfänger weiter (Bitte?!)

Eine weitere Erkenntnis der Ipsos-Umfrage: jüngere Nutzer öffnen die Nachrichten häufiger – sind also offensichtlich interessierter an den Inhalten.

Mein erschreckendes Fazit: Spam scheint sich für die Förderung des eigenen Geschäfts extrem, exorbitant und kaum beschreibbar zu lohnen. Bedenkt man, dass es sich für gewöhnlich um Geschäftsfelder handelt, die in dieser Form über “normale” und “legale” Wege kaum zu unterhalten sind, ist das dankbare Nutzerverhalten unbestritten eine Hauptursache für das extrem hohe Aufkommen. Darüber hinaus dürften die Erkenntnisse vor dem Hintergrund der Reduktion des Spam-Aufkommens einen nicht zu vernachlässigenden Einflussfaktor darstellen.

Ein kurzer Blick in die “herkömmliche” Post: trotz des freundlichen Aufklebers, der den Boten beim Betrachten meines Briefkastens darauf hinweist, dass ich keine Werbung wünsche, ist der Anteil an tatsächlich an mich adressierte und darüber hinaus der Anteil wirklicher “Nutzpost” – also Post, die mir eine wirklich verwertbare Information oder Aufforderung liefert – erschreckend gering.

Für elektronische wie auch postalische Werbung sollte gelten: sofern sich der erhebliche Aufwand in der Erstellung und Versendung der Inhalte nicht auszahlen würde, gäbe es keinen Grund, diesen Aufwand zu betreiben :-)

Via Golem, Ereignisblog, Datenhirn.

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