Archiv vom Februar 2010

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Autodiebstahl: und dann?

Nachdem mein Fahrzeug in der Nacht von Sonntag zu Montag gestohlen wurde und ich nun eine Weile hin und her überlegt habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich das weitere Verfahren (hoffentlich übersichtlich) hier einstellen werde. Warum? Weil ich schlicht und ergreifend nicht ausreichend valide Informationen finde und das tolle Internet (was sonst alles weiß) scheinbar eine Menge gefährlichen Halbwissens bereithält. Hiermit startet also mein persönlicher Erfahrungsbericht über Behörden und Versicherungen :-)

Angaben der Polizei sowie der Versicherungsgesellschaft zufolge handelt es sich bei dieser Fahrzeugkategorie um “Exportware” – die Wahrscheinlichkeit, dass sich das gute Stück wieder anfindet sei extrem gering. Auszuschließen ist auch dieser Anwendungsfall natürlich nicht – mit welchem Fahrzeugzustand auch immer…

Vorerst konnte ich folgende “Tasks” identifizieren, wobei ich anmerken kann, dass die Auskunft der Versicherungsgesellschaft wesentlich wertvoller ist als die der Polizeibehörde(n) – dazu aber in einem späteren Beitrag mehr.

  1. Anzeige erstatten
  2. Versicherung in Kenntnis setzen
  3. Papiere und Schlüssel bereitlegen
  4. Fahrzeug abmelden (Bedingung: polizeiliche Anzeige ist erstattet)
  5. Warten

Zu Punkt 5 kann ich anmerken, dass sich innerhalb der ersten 4 Wochen versicherungsseitig nichts bewegt. Dieser Umstand ist höchst ärgerlich, da man seitens der eigenen Kasko-Versicherungen keinen Mietwagen in Anspruch nehmen kann und somit in erster Linie ein Mobilitätsproblem erleidet.

Etwas überraschend kam in einem Zwischensatz die Anmerkung, dass sich der Schutzbrief der Sache annehmen würde – tatsächlich sind bei der HUK / HUK24 bis zu 7 Tage Mietwagen möglich. Die weitere autofreie Zeit darf man sich dann jedoch selbst organisieren – besonders schlecht (und in dem Zusammenhang allem voran besonders teuer) also für Leute die gern und oft unterwegs sind.

Weiterhin kann ich empfehlen, über die im Auto zurückgebliebenen Gegenstände / Dokumente nachzudenken und ggf. geeignete Maßnahmen zu ergreifen…

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Berlin: Ey Mann, wo ist mein Auto???

Berlin, heute morgen 5.15: den Gedanken “Ey Mann, wo ist mein Auto” hatte ich schon mehrfach – heute früh leider etwas ernster. Eben an der Stelle, wo ich am Sonntag das Fahrzeug umrandet von weiteren (durchaus auch preisintensiveren) fahrbaren Untersätzen parkte war einer der sonst in dieser Gegend so raren Parkplätze frei. Nach kurzen (Selbst-Zweifeln) und immer hektischer werdendem “Schlüssel-Drücken” wurde ich auch links und rechts der vermuteten Stelle nicht durch das sonst übliche “Blinken” begrüßt.

Einige Telefonate später war auch das Umsetzen durch Falschparken vollständig ausgeschlossen, so dass sich meine Laune gen Null senkte. Fazit: klassischer KFZ-Diebstahl.

Die Folge: Telefonate mit der ortsansässigen Polizei, der Versicherung, einer persönlichen Vorsprache im örtlichen Revier, nochmals verdutzte Blicke an die ehemalige Parkposition und schlussendlich der Abgang zum Autovermieter.

An dieser Stelle der erste wirklich emotionale Ausbruch in diesem Blog:

SCHEIßE!

Im gut sortierten Teilehandel sind dann aller Voraussicht nach demnächst folgende Dinge günstig und kaum gebraucht erhältlich:

  • Karosse Audi A4 Limousine
  • Motor 3.0 TDI
  • Sportfahrwerk S-Line
  • Quattro-Antrieb
  • Automatikgetriebe Tiptronic
  • Innenausstattung S-Line Leder mit Sportsitzen vorn
  • DVD-Navigationssystem
  • ein ausgesägtes Schiebedach
  • ein Satz nagelneuer Winterreifen auf nagelneuen Alufelgen
  • Sportsachen (Shirt, Hose, Schuhe, Tasche, 2 Badmintonschläger)
  • 2 Wandkalender

Nachdem Blutdruck und Puls über den Tag mehrfach die Grenzwerte überschritten haben, warte ich nun einfach ab, was mich in nächster Zeit erwartet. Sollten die Versicherungsprodukte das halten, was sie versprechen, gibt es kaum Grund zur Sorge…

Im Folgenden: der “Rest vom Schützenfest”…

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Verdammt nochmal, jetzt geh schon ran!!

Seit Tagen versuche ich vergeblich meinen Steuerberater ans Telefon zu bekommen und es schien geradezu als wäre er vom Erdboden verschluckt. Der sonst so korrekte und stets handlungswillige Dienstleister ließ scheinbar einfach sein Mobilfunkgerät schellen oder hat völlig unerwartet die Stummschaltung für sich entdeckt…

Immerhin – nach 3 Tagen des Versuchs meldet er sich – leicht abgehetzt und scheinbar ziemlich müde. Der kurzfristige geschäftliche Schweiz-Trip habe ihn etwas überraschend getroffen, sagt er…

Jetzt mal ernsthaft: der Kauf der zweifelhaften CD mit angeblich massenweise Informationen über Steuerflüchtlinge – besser noch: Steuerbetrügern – erscheint mir mehr als zweifelhaft.

Da wäre zum einen die Vertriebsstrategie des Datenvermittlers: anhand von einer Hand voll Beispieldaten mögen doch bitte die Entscheider selbst errechnen, dass es sich um eine entscheidende Position in der Haushaltsplanung handeln wird – da es sich um keine zufällige Grundgesamtheit handelt, über die man methodisch sauber statistische Verfahren anwenden kann, dürfte hier bereits ein deutliches Risiko auf Ertragsseite verborgen sein. Ich mutmaße einfach mal tollkühn, dass nach Sichtung der Daten keine Rede mehr von den Erträgen ist.

Denke ich über die rechtliche Seite nach, wird mir leicht schwindelig. Da es sich offensichtlich um Daten handelt, deren Herkunft juristisch einen zweifelhaften Weg beschrieben hat, bin ich mit der Verwertbarkeit vor Gericht doch zurückhaltend.

Last but not least: da sind die vielen Beschäftigten in Banken, die ebenso Zugriff auf möglicherweise zweifelhaftes Material haben sowie diese, die vorgeben, Zugriff auf besagte Daten zu besitzen. Aktuell scheint es sich um ein Phänomen zu handeln, welches auf Kunden einer Bank abzielt – wie geht man mit weiteren Angeboten um?

Sei’s drum – dem Lottogewinner wünsche ich viel Spaß mit den 2,5 Mio. €…

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