Archiv vom Januar 2010

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Die Centrum-Galerie und ihr Image

Nach dem Wechsel im Management des neuen Einkaufszentrums ist die Diskussion über Gefallen und Nichtgefallen der neuen Galerie in Dresden entbrannt. Während ich den Eindruck habe, dass auch unter der Woche Besucher in größeren Mengen den Weg zum Händler suchen, scheint dieser Ansatz nicht der breiten Masse zu entsprechen. Einer Online-Umfrage der SZ zufolge ist die Zufriedenheit mit dem Neubau eher mäßig (siehe Grafik).

umfrage-centrum-galerie

Fakt scheint, dass es in der Centrum Galerie nicht die Umsätze zu holen gibt, die man sich erwartet hat. Der Denkprozess hat eingesetzt und neben einigen Vorwürfen in Richtung der Architekten werden weitere Maßnahmen angedacht. Im Mittelpunkt steht die “Aufhübschung” der großen, meist leeren Flächen.

Für einige Händler dürfte der aktuelle Standort auch ein entscheidendes Manko darstellen, was sich jedoch nicht ohne weiteres auflösen lässt. Die Übersichtlichkeit der Galerie ist eher schlecht und so kann ich als Dresdner feststellen, dass es mir bisher nicht geglückt ist, mir einen Überblick über dort angesiedelte Geschäfte zu machen. Für den “Lageplan” sollte man schon ein paar Minuten einplanen und die Laufwege sind mitunter doch etwas länger. Einige Läden können von außen, andere von innen betreten werden – einige erreicht man von außen wie von innen. Im 1. OG kommen die immer wieder genannten Pavillons hinzu, die die Sicht auf die dahinterliegenden Geschäfte verdecken. Die Sichtbarkeit an dieser Stelle geht tatsächlich gegen null – als Ladenbesitzer wäre man in einem neustädter Hinterhof vermutlich ähnlich gut zu sehen.

Aber gut – das sollten lösbare Probleme sein. Abgesehen davon, dass das Gebäude nun steht und ich keine Möglichkeit zum Abriss sehe, sollte man die neuen Herausforderungen packen und nicht auf längst entschiedenen und nicht änderbaren Tatsachen rumreiten. Immerhin gab es ja auch die Entscheidung FÜR dieses Architekturkonzept.

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Von riesigen Verkaufsflächen und wenigen Kunden: neues Management für die Centrum-Galerie

Nachdem in Dresden bereits vor der Krise der Wahn ausgebrochen ist und die Verkaufsflächen ein exponentielles Wachstum erfahren haben, folgen nun offensichtlich erste Zweifel gefolgt von zaghaften Maßnahmen. Das Management der Centrum Galerie wird in der Hoffnung auf vollständige Vermietung neu besetzt.

Der Startschuss wurde durch die Eröffnung der Centrum Galerie markiert. Nahezu gleichzeitig wurden die Verkaufsflächen im Elbepark deutlich vergrößert und noch im Bau befindet sich die Erweiterung der Altmarkt Galerie. Der gleiche Markt wird somit durch eine deutlich höhere Anzahl Händler auf einer gefühlt vervielfachten Fläche bedient. Dass außer den genannten Konsumtempeln weitere ungenutzte Ladenflächen im Bereich der Prager Straße zur Verfügung stehen kann man erwähnen, muss man aber in dem Zusammenhang nicht mehr unbedingt.

Für die (nahe) Zukunft bleibt zu hoffen, dass die Konzepte aufgehen und wir keine Verhältnisse wie in Dubai zu erwarten haben. Ein Einkaufsbummel im Stadtzentrum, bei dem man hinter jedem dritten Fenster die ausgestellten Waren vermisst, wäre dann doch nicht das, was ich mir unter “schick” vorstelle.

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Die Waldschlösschenbrücke in Dresden…

Der umstrittene Bau der Elbquerung am Waldschlösschen ist bereits seit einiger Zeit beschlossen und das Vorhaben befindet sich nun in Umsetzung. Grund genung, einen kleinen Spaziergang um das Objekt zu tätigen und einige Fotos zu schießen, die den aktuellen Bauzustand darstellen.

Eine Wertung der Pros und Contras erspare ich mir an dieser Stelle, da die Diskussion um Welterbe, Notwendigkeit, … meiner Meinung nach aktuell nicht notwendigerweise geführt werden muss :-)

Auch wenn bereits jetzt eine Bauverzögerung von ca. einem halben Jahr erwartet wird, sind erste Fortschritte zu erkennen. Wie ich jetzt so darüber nachdenke werde ich versuchen, eine lose Serie anzufertigen – das Vorhaben also in hoffentlich regelmäßigen Abständen festzuhalten.

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“Wetten, dass…?” in Altenberg

Auch wenn ich ansonsten nicht zur Zielgruppe von Thomas Gottschalk gehöre war die Versuchung am heutigen Samstag groß, sich die “Außenwette” live anzusehen. Verhältnismäßig nahe gelegen wurde der Beweis erbracht, dass man während der Abfahrt in der Altenberger Bobbahn – auf Schlittschuhen – auch noch ganz in Ruhe den Inhalt eines Überraschungseies zusammenbauen kann.

Die Organisation der Veranstaltung war meinem Empfinden nach eher mau – mit einer Hand voll Würstchen-, Glühwein- und Gummibärchensaftständen war die logistische Leistung vollbracht – wer laute Musik und feiernde Leute erwartet hat, schaute etwas überrascht drein – gab es nämlich nicht. Stattdessen erinnerte die Veranstaltung ein wenig an den samstäglichen Familien-Fernsehabend – eben bei -10°C vor der Leinwand und nicht unter der heimischen Sofadecke.

Mein kleines persönliches Highlight war der Selbstversuch in der Bobbahn. Für einen kleinen Obolus bestand für Besucher die Möglichkeit, auf Gummiringen einen Teil der Strecke live zu erleben.

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Problem? Teledat Wlan-Router am T-DSL’er

Nachdem der telekomeigene Router über einen langen Zeitraum problemlos seinen Dienst verrichtete häuften sich in letzter Zeit Performanceprobleme kombiniert mit Fehlfunktionen der DHCP-Funktion des Geräts. Da sich die Phänomene über die sonst bewährte Taktik – Ausschalten – Anschalten – Geht! – nicht lösen lassen wollten, war der Griff zum Hörer zur Konsultation der freundlichen Telekom-Hotline nicht weit. Ein Reset des Geräts endete leider im absoluten ko – die Verbindung die nun hergestellt wird, lässt lediglich Routen zu service.t-online.de zu und verspricht die automatische Konfiguration des Geräts über die dort präsentierte Webseite. Diese Variante funktionierte leider nicht und ohne die Möglichkeit, online eine Lösung zu recherchieren, steht man ziemlich hilflos da – also los:

  1. Standard-Hotline
    Man wird recht freundlich begrüßt und die Problematik wird in ein Ticket gegossen. Die Wartezeit bis zum Erstkontakt ist erschreckend niedrig, so dass es keinen Grund für schlechte Laune gibt. Die Messung der Leitung ergibt ein positives Ergebnis – da die Verbindung jedoch nicht steht, wird freundlich und bestimmt in einen weiteren Support-Bereich verwiesen.
  2. Endgeräte-Support
    Gefühlt ist die Kompetenz auf dem Niveau der Standard-Hotline. Es vergehen einige Minuten des Wartens und die junge Frau ist etwas ratlos. Lösung? Klar, im Hintergrund sitzen noch die Profis. “Bitte warten Sie einen Moment – ich verbinde…”.
  3. Endgeräte-Support 2
    Der junge Mann begrüßt mich forsch und man könnte gleich den Eindruck gewinnen, einen Fehler gemacht zu haben. Den Gedanken muss man schnell verdrängen, hat das Gerät doch bis vor kurzer Zeit unter identischen Bedingungen fehlerfrei funktioniert. Einige kaum nachvollziehbare Arbeitsschritte später (ziehen Sie bitte das DSL-Kabel, Klicken Sie bitte im Admin-Panel des Routers hier und da, …) und einige äußerst suspekte Erklärungen später meine ich das eigentliche Problem erkannt zu haben: der Router fährt automatisiert Updates übers Netz und ich verwette meinen Allerwertesten, dass die aktuell zur Verfügung gestellte Version nicht installiert werden kann und die blanke Verfügbarkeit den Teledat in den Wahnsinn und folglich an die Wand fährt.

Wer also folgende Symptome unter Verwendung der Standardhardware erkennt, der kann den im Folgenden vorgeschlagenen Lösungsansatz probieren:

  • schlechte Performance der Internetverbindung
  • Abbrüche bei der Arbeit im Admin-Panel des Routers
  • Probleme beim Zuweisen von IP-Adressen

Im Admin-Panel des Routers kann man die automatische Konfiguration wie auch die Update-Funktion deaktivieren. Zumindest gefühlt ist die Verbindung nun so performant wie selten vorher – darüber hinaus bekommen auch wieder alle Rechner eine IP-Adresse zugewiesen. Sofern ich nun mindestens einem meiner Leser den Telefon-Marathon ersparen kann, bin ich zufrieden :-)

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Wenn Geiz richtig geil wird…

… plant die Media Saturn Holding eine Eigenmarke. Das Projekt soll intern eine hohe Priorität erhalten haben, was sich vor dem Hintergrund der höheren Ertragsspannen dieser Produkte quasi selbst erklärt. So bekommt die Reihe TIP, K-Classic, … demnächst vermutlich einen prominenten Vertreter.

Darf ich einen Namensvorschlag bringen? Wie wäre es denn mit MediSat? :-) Ich vermute, im äußerst reichlichen Marketing-Budget des Konzern sind einige Millionen für die Namensfindung enthalten…

Gespannt sein darf man, ob es sich um eine oder vielleicht doch um zwei Marken handeln wird, immerhin ist die Zusammengehörigkeit der zwei Marken Mediamarkt und Saturn in weiten Bevölkerungsteilen unbekannt oder nicht wahrgenommen. Ich vermute, das dies unternehmenspolitisch gewünscht ist und in naher Zukunft auch keiner geplanten Änderung unterliegt.

Interessant dürfte weiterhin die Ausrichtung der Produkte sein – bekommt der geneigte Käufer wirklich eine extrem preiswerte Alternative zur sonst verhältnismäßig normalpreisigen Produktpalette oder sortiert man die Eigenmarke mittig ein? Die Entscheidung dürfte nicht ganz unabhängig von den Kooperationspartnern zu fällen sein.

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