Auch unter dem Umstand der Automobilkrise und den konjunkturellen Hilfen der Bundesregierung veröffentlichte der ADAC die alljährliche Pannenstatistik. Diese kann klar als Kaufempfehlung deutscher Premiummarken interpretiert werden – besonders ärgerlich dürfte das Papier jedoch für Ford und Opel sein. Die zwei Marken teilen sich gleich in mehreren Kategorien die rot markierten Plätze. Audi, Mercedes und BMW hingegen lieferten solide Erzeugnisse ab. Im Mittelfeld rangieren die ausländischen Marken Renault, Citroen, Toyota und Volvo.
Mehr Informationen gibt es beim ADAC (und aktuell in der Tagespresse). Der Automobilclub hält darüber hinaus auch die tabellarische Aufstellung bereit.
Wie bei jeder Statistik sollten auch hier die Randbedingungen Beachtung finden. Erfasst werden ausschließlich Pannenfälle, die über den ADAC bearbeitet wurden. Das schließt alle Fälle aus, in denen der Wagen noch zur Werkstatt kriechen konnte sowie die Probleme, welche über herstellereigene Servicebereiche behoben wurden. Die Zahlen sind übergreifend stark rückläufig, was die Vermutung zulässt, dass wachsende Anteile der Fahrer auf den Hersteller oder einen anderen Pannendienst (beispielsweise über die Versicherung) zurückgreift.
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