Archiv vom November 2009

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Überholt: TV war gestern, heute ist Web

Das ist doch mal eine Meldung für den Wochenstart – die Jugendlichen von heute schauen seltener in die Glotze – dafür surfen sie häufiger. Ob das für den Bildungsschnitt gut oder schlecht ist, dürfte interpretationssache sein :-)

Einen guten Wochenstart allen, die den heutigen ersten Advent gemütlich verlebt haben und morgen wieder voller Tatendrang an die Arbeit gehen!

More: Golem.

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Falschaussage und falsche Verdächtigung

Nachdem in letzter Zeit doch einige Details mehr über den angeblichen Erpressungsfall zu lesen waren, folgt die nächste: Der Anwalt des Jugendlichen, der sich in der Untersuchungshaft das Leben nahm, erstattet Strafanzeige gegen vier VZ-Mitarbeiter. Der Vorwurf laut “Bezichtigung einer Straftat”; sollte das mittlerweile in allen größeren Zeitungen in Auszügen gedruckte oder zumindest erwähnte Gesprächsprotokoll einer Echtheitsprüfung stand halten, dürfte es für die Mitarbeiter eng werden.

Der aktuelle Stand stellt das Geschäftsgebahren im Zusammenhang mit dem Vorfall in ein denkbar schlechtes Licht. Aus dem Vorwurf der Erpressung wurde das Angebot eines Schweigegeldes – was auch dadurch gestützt wird, dass der Jugendliche sich in die Geschäftsräume von VZnet begab und die Firma sogar seine Taxirechnung in Höhe von mehr als 500 € beglich. Auch die Aussagen des jungen Mannes, es habe sich um ein “Just4fun-Projekt” gehandelt lassen nicht auf ein erhöhtes Kriminalitätspotenzial schließen. Ebenso stützend dürfte der Umstand gewertet werden, dass er freiwillig und zu einem äußerst frühen Zeitpunkt seine Identität preisgab – ein Vorgehen, wie es bei einer klassischen Erpressung wohl eher selten der Fall sein dürfte.

Ein ähnlich gelagerter Fall ist mir nicht bekannt – ich vermute aber, dass die Geschichte noch ein deutliches Nachspiel haben wird. Für VZnet ist der Fall nicht gerade ein Glücksgriff – das Unternehmen hat in der Vergangenheit versucht, sein Image durch zurückhaltende Kommunikationspolitik sauber zu halten.

Via Spiegel.

Mehr zum Thema: VZnet-Erpressung war keine Erpressung, SchülerVZ: das Drama nimmt seinen Lauf, Datenpanne beim VZ – diesmal bei den Jüngsten.

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Ein Stück Rennsportgeschichte: Schumis erster WM-Wagen

Welch überraschende Entdeckung: der Wagen, mit dem Schumi seinen ersten WM-Titel holte, wird in der “Bucht” versteigert. Der aktuelle Preis von stolzen 2.600.650 € dürfte für den geneigten Formel1-Fan wohl schon außer Reichweite liegen, so dass der Flitzer entweder im Museum oder aber bei einem zahlungskräftigen Liebhaber landen wird.

Wer mitbieten oder einfach nur den Preis verfolgen möchte, findet die Auktion hier. Zur aktiven Teilnahme an der Auktion ist eine Registrierung mit der Kopie des Personalausweises notwendig. Da Ebay die Auktion auf diese Art und Weise schützt, hoffe ich doch, dass man sich über die Echtheit des Fahrzeugs versichert hat. Der heilige Wagen soll in Toronto stehen und erst nach Anzahlung von 30% des Kaufpreises verschifft werden…

Schumi's Benetton bei Ebay

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Via Basicthinking, wo ich heute nach längerer Pause mal wieder vorbeigeschaut habe.

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VZnet-Erpressung war keine Erpressung

Nachdem schon kurz nach dem tragischen Selbstmord des mutmaßlichen Erpressers von VZnet deutliche Zweifel über eher kleine Kanäle geäußert wurden, scheint sich die Geschichte langsam zu formen. Tatsächlich handelte es sich offenbar ganz und garnicht um Erpressung sondern vielmehr um ein verhandeltes Schweigegeld in Höhe der medial kursierenden 80.000 €.

Da sich die VZ-Gruppe im Rahmen der Entwicklungen immer weniger zu dem Sachverhalt äußern möchte, kann man wohl davon ausgehen, dass der Vorwurf, der letztlich zur Inhaftierung führte, wohl so nicht hätte gehalten werden können.

More: Heise.

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Die Methodik der Personalvermittlung

Die Schlagzeile lässt deutlichen Interpretationsspielraum: “Jobbörse der Bundesagentur zugespammt” (Golem). Die Message ist zweideutig:

Zum Ersten erfährt der Leser, dass die Bundesagentur gegen derlei Verfahren keine proaktiven Maßnahmen verabschiedet hat. Bedenkt man, dass das Ziel die Vermittlung von Arbeitsuchenden in feste Anstellungsverhältnisse ist und gerade das Umfeld der Bundesagentur für Arbeit deutlich in der Tagespresse vertreten ist, sehe ich deutliches Konfliktpotenzial – allerdings (außer medialem Druck) keinen Grund für die Agentur, die Anzeigen auf der hauseigenen Jobbörse auf ein reales Maß zu reduzieren. Immerhin kann man so jedem Besucher des Hauses eine gute Hand voll Jobangebote offerieren…

Zweitens tun sich Vorgehensweisen des Personalvermittler-Metiers auf. Tatsäch habe ich schon seit längerem den Eindruck, dass das Geschäft von übermäßigem Spam lebt. Die Methodik erinnert ein wenig ans Fischen – der Wert der Arbeit wird offensichtlich an der Größe der Kartei gemessen. Ob es gelingt, die gesammelten Profildaten gerichtet auszuwerten und somit einen echten Mehrwert zu schaffen, wage ich zu bezweifeln.

Für Stellensuchende dürfte der Zustand eine echte Belastung darstellen, da sie sich immer und immer wieder auf nicht vorhandene Stellen bewerben und die Erfolgsquote damit systembedingt nahe dem Nullpunkt liegt.

Fazit? Wenn die Bundesagentur für Arbeit ihr Jobportal sicherer macht, wird sich nichts ändern – die privatwirtschaftlichen Anbieter (inkl. Xing & Co) haben keine Veranlassung ihren Content zu säubern, so dass bei der Jobsuche wohl der direkte Blick auf die Firmenhomepage angesagt ist. Bezahlte Angebote (Inserate, Werbung, etc.) dürften auch reeller sein, wenngleich natürlich die Anzahl Bewerber höher ist.

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Windows 7 – Auftakt nach Maß

Der Verkaufsstart des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 7 ist (mehr als) geglückt. Nach der Misere mit dem Vorgänger – Windows Vista – erscheint mir das allerdings wenig überraschend, ist der moderne Homo Sapiens Elektronikus doch irgendwie ständig auf technische Neuerungen fixiert. Golem berichtet von einer Absatzsteigerung in Höhe von 234% und Heise kann sich den Verweis auf den bei Mißerfolgen leicht hysterisch wirkenden Ballmer nicht verkneifen.

Einig sind sich zumindest in einem Punkt alle: Windows 7 ist im Vergleich zu Vista ein deutlicher Schritt vorwärts. Ich nehme an, diesmal wird es auch mit der (zumindest seitens Microsoft) langersehnten Ablösung des zwar schon in die Jahre gekommenen aber trotzdem irgendwie noch zeitgemäßen Windows XP.

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