Archiv vom Oktober 2009

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Geschichtliche Neuauflage?

Die Betrachtung des Chartverlaufs des “ersten Index” im Lande (DAX) könnte eine leise Vermutung keimen lassen. Das abgebildete Chart zeigt den 10-jährigen Verlauf inklusive der Turbulenzen nach dem Jahr 2000 (Onvista). In Anbetracht der Tatsache, dass die amerikanische Berichtssaison langsam anläuft und sich die Anzahl erfreulicher Nachrichten auf einem minimalen Level bewegen wird, könnte ich mir vorstellen einen ähnlichen Verlauf wie vor einigen Jahren zu erleben.

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Als brauchbares Zeichen haben sich die Medien erwiesen: schlägt die Stimmung in Euphorie um, ist mit teils deutlichen Korrekturen zu rechnen. Aktuell erfreuen sich einige der großen Blätter über ein evtl. bevorstehendes Überschreiten der 6.000-Punkte-Marke. Noch bewegt sich der Index darunter…

Der vorliegende Artikel stellt weder eine Beratung noch eine Kaufempfehlung dar!

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Umzug? Erledigt…

Der erste Umzug dieser Domain ist Geschichte. Nachdem ich schon längere Zeit darüber nachgedacht hatte – aus Performance und Konfigurationsgründen jedoch vorerst unsicher war – habe ich den Umzug des Blogs nun doch vollzogen. Zu den Gründen zählt wohl in erster Linie der kleine Lerneffekt, den ich in der hiesigen Umgebung auf Basis erweiterter Konfigurationsmöglichkeiten haben werde.

Ein kleines Resume am Rande: mein bisheriger Hoster hat mir über die letzten Jahre wirklich treu zur Seite gestanden.

  • die Verfügbarkeit war extrem hoch
  • der Service war hervorragend
  • der Preis war unschlagbar

Grund genug, hier nochmal einen Link zu spendieren und vielleicht dem einen oder anderen schreibwütigen Blog-Neuling einen guten Tipp zu geben: für den Einstieg ist Net-Housting wirklich zu empfehlen.

Der Umzug selbst war aus technischer Sicht problemlos. Etwas überraschend verlief der KK der .net-Domain. Während ich den Vorgang bisher nur bei .de-Domains erlebt und mich auf eine vollautomatisierte Abwicklung eingestellt hatte, wurde ich eines Besseren belehrt. Ganz offensichtlich liegt die Denic in Punkto Automatisierung leicht vor den Registraren der weiteren Top Levels. Aus den erwarteten Minuten bis wenigen Stunden bis zur Durchführung des Transfers wurden im Ergebnis Tage. Was lange währt…

Eine weitere interessante Erkenntnis: es ist möglich, DNS-Entries zu setzen ohne dass man Eigner der Domain ist. Über diesen Anwendungsfall hatte ich im Vorfeld garnicht nachgedacht – umso erstaunter war ich als der Name auf die neue Hardware aufgelöst wurde ohne dass der KK bestätigt war. Sachlich betrachtet: klar – wie sollte es anders sein, rein hypothetisch gesehen ist das allerdings schon etwas seltsam, kann man doch auf diese Art und Weise beliebige Domains “umlenken”…

Und nun? Für die nächsten Wochen habe ich mir vorgenommen, die Schlagzahl wieder ein wenig zu erhöhen. Vielleicht ist ja der eine oder andere Ausritt in die Welt der Konfiguration dabei :-)

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Die Semicon in Dresden – ein kleiner Review

Es war der 25. August 2008, an dem ich in freudiger Erwartung die Meldungen über die Semicon verbloggte. Voller Optimismus wurde damals überall propagiert, dass die größte Halbleitermesse zu Hause ankommen wird. Die Börsen befanden sich weltweit im Höhenflug, Lehmann Brothers war noch nicht pleite und das Wort “Wirtschaftskrise” war noch nicht im Duden aufgenommen. Die einschlägigen Fachzeitschriften präsentierten Neuigkeiten über Neuigkeiten und die Märkte reagierten scheinbar unersättlich auf alle technischen Neuerungen. Im Nachhinein klingt das ein wenig nach einer Stimmung wie sie 2000 bereits herrschte. Nachfragelücke? Nie gehört…

Nun ist die Messe da – im Silicon Saxony – ohne Quimonda. Heise berichtet immernoch – legt man die zwei Artikel jedoch nebeneinander, so scheint der Optimismus verflogen. Mitte 2008 hieß es dort (Heise):

Die Branchenmesse der Halbleiterindustrie SEMICON Europe kommt ab 2009 nach Dresden. Das wurde heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz des Netzwerkes Silicon Saxony und des Freistaates Sachsen bekannt gegeben. Dem Netzwerk Silicon Saxony gehören rund 200 Unternehmen, darunter die Branchengrößen AMD, Infineon und Qimonda an. [...] Mit dem Wechsel nach Sachsen geht die Branchenmesse an den größten Standort auf dem Kontinent, heißt es in einer Mitteilung von Silicon Saxony.

Im Oktober 2009 ist daraus geworden (Heise):

Einst als Boomregion gefeiert, musste der Standort Sachsen zuletzt jedoch harte Schläge hinnehmen. Besonders die Insolvenz des Speicherchip-Herstellers Qimonda hat Spuren in der Region hinterlassen. “Katastrophenstimmung” sehe er deswegen aber nicht, betonte Kundert.

Die Herausforderung für die nahe Zukunft wird wohl oder übel darin bestehen, gegen übersubventionierte Unternehmen aus Fernost zu bestehen. Für die Semicon bleibt zu hoffen, dass sich das typische Messefeeling mit Produktneuheiten und Innovationen, guter Laune und einer anständigen Portion Optimismus mischt.

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