Archiv vom Oktober 2009

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SchülerVZ: das Drama nimmt seinen Lauf…

Nachdem aus dem sozialen Netzwerk SchülerVZ Daten in beträchtlicher Größenordnung aufgetaucht waren, konnte in verhältnismäßig kurzer Zeit ein (vermeintlich) Schuldiger identifiziert und festgenommen werden.  Inwiefern es sich bei der festgesetzten Person tatsächlich um einen der vermeintlichen Datendiebe handelt und insbesondere ob der junge Mann in Zusammenhang mit dem Erpressungsversuch stand, mit dem die VZ-Gruppe konfrontiert war, ist bislang ungeklärt.

Tragischerweise hat sich der verdächtige (gerade 20 Jahre alte) Mann jetzt in der Untersuchungshaft das Leben genommen. Bereits bei Bekanntwerden hatte mich ja über die Datenschutzproblematik mit der Bemerkung geäußert, dass die Verantwortung nur zu Teilen dem Betreiber der Seite zugeteilt werden kann – jeder entscheidet selbst, wo er welche Daten preisgibt. Auch wenn eine Erpressung kein Kavaliersdelikt ist – und auch wenn Datendiebstahl nicht in die Kiste “Jungenstreich” geordnet werden sollte – die Nachricht über den Suizid finde ich schon tragisch.

Bei Netzpolitik wird der Vorfall in ungewohnter Kürze kommentiert:

Eine traurige Geschichte.

Mehr habe ich dem ansich nicht zuzufügen.

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Jetzt aber: Kai Diekmann bloggt…

Neues Blog, neues Glück! Herr Diekmann – seines Zeichens Chefredakteur der Zeitschrift mit den meist hervorragend ausformulierten, äußerst objektiven News – bloggt nun – und zwar unter seinem eigenen Namen. Der Untertitel lässt vermuten, dass es sich um ein zeitlich beschränktes Experiment handelt. Ich denke, das Vorhaben hat Potenzial – ich werde mir das mal ablegen und verfolgen.

Via einer ersten, sehr schönen Reaktion der TAZ :-)

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UCC – das Web und seine Nutzer…

Eine der mächtigsten Erscheinungen der letzten Jahre dürfte unumstritten usergenerierter Inhalt sein (User Created Content). Während ich den Eindruck habe, dass das Bloggen auf breiter Basis an Reiz verliert und dafür mehr und mehr “gezwitschert” wird, verrät eine Studie, dass der geistige Mehrwert der umfangreicheren Blog-Texte nicht immer ohne monetären Ausgleich geschieht.

Das Phänomen Twitter – ich habe auf Grund sehr niedriger Informationsdichte und extrem hohem Irrelevanzfaktor leichte Probleme damit – scheint mir durch die “Klassiker” begründet. Hohe Usability kombiniert mit einer Hand voll Befriedigung des Mitteilungsbedürfnis funktionierte vorher schon in diverse sozialen Netzwerken.

Wer sich tiefer in die Materie einlesen möchte – sei es um herauszufinden, wieviel man als “Publisher” verdienen kann und wie man es angeht oder einfach nur der vorabendlichen Unterhaltung wegen – das gut 300 Seiten starke Papier dürfte die eine oder andere Frage beantworten.

Via Golem.

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Kurz notiert: Microsoft erwirtschaftet 3,6 Mrd. $

Der Software-Konzern Microsoft erwirtschaftete im letzten Quartal einen Gewinn von 3,57 Mrd. US-$. Vor dem Hintergrund der mäßigen Absätze des durch Windows 7 abgelösten Vista ist das ein sehr respektables Ergebnis. Erlöse für den Absatz von Windows 7 wurden auf das nächste Quartal datiert, was die Prognosen nochmals heben sollte. Umsatz und Gewinn waren zwar rückläufig, übertrafen aber die Analystenerwartungen.

Ich nehme an, die Erlöse für das neue Windows 7 werden im Gegensatz zu Vista deutlich zulegen, so ich eine positive Gesamtentwicklung erwarte.

Via Golem, Heise.

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Windows 7 – Erfahrungsbericht

Nachdem die Medien beim aktuellen Versionswechsel zu Windows 7 im Gegensatz zum Vista-Launch nur Gutes zu berichten hatten und ich mit der Vista-Installation performancebedingt ohnehin eher unzufrieden war, gab es nun eine frische Installation des neuen Produkts.

Nach den ersten Stunden des Betriebs muss ich feststellen, dass

  • das Design dem Vorgänger schon sehr ähnelt,
  • die gefühlte Performance im Vergleich zu Vista grandios ist,
  • die neu gestaltete Taskleiste einen echten Mehrwert im Umgang mit vielen Fenstern darstellt und
  • die Systemsteuerung leider (gefühlt) unübersichtlicher geworden ist.

Ich vermute, die Systemsteuerung hat sich im Vergleich zu Vista kaum verändert – dort konnnte man jedoch noch in die “klassische Ansicht” wechseln.

Nun nochmal zur Taskleiste: die Ablage der Anwendungen erfolgte bis Vista äußerst sperrig – angezeigt wurde der Name der Anwendung und des geöffneten Dokuments. Die Gruppierung der Elemente war zwar schon ein Fortschritt, jedoch fiel es schwer, das korrekte Fenster wiederzufinden. Die Taskbar von Windows 7 zeigt die Symbole der Anwendungen – nach zwei Tagen Gewöhnung ist das vermutlich die optimale Lösung. Diese werden ähnlich gruppiert, jedoch sind die Mouse-Over-Funktionen derart gestaltet, dass das Auffinden eines bestimmten Fensters deutlich vereinfacht wird. Die Schnellstartleiste sucht man vergebens, dafür erlaubt die Funktion “anheften” die flexible Fixierung von Anwendungen auf der Leiste.

Soviel dazu erstmal – ich bin recht angenehm angetan. Jetzt hoffe ich noch, dass das System stabil läuft. Ich könnte mir vorstellen, dass ich unter der Voraussetzung zufrieden bleibe.

Für Studenten wird es eine “günstige” Variante geben: für 35 € ist die Lizenz dann zu haben – benötigt man einen Datenträger kommen 13 € hinzu. Unter windows7fuerstudenten.de sind (ab 22.10.09) weitere Informationen zum Bezug verfügbar.

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LinkTipp: Kai Lurtz

Für Freunde der bebilderten Unterhaltung möchte ich heute einen Linktipp providen. Kai Lurtz hat vor einiger Zeit ein Blogprojekt gestartet, auf dem er seine Arbeiten rund um die Fotografie zur Schau stellt. Die dargestellten Arbeiten gefallen – da bleibt nur noch viel Erfolg und immer ein hübsches Motiv zu wünschen!

Hier gehts zu
–> Kai Lurtz’ Foto-Blog <–

vogelspinne

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