Die Pressekonferenz ergab das erwartete Ergebnis: Opel wird sich verselbständigen – wirtschaftlich wie auch rechtlich. Trotzdem ist der Autobauer auf die Zusammenarbeit mit GM angewiesen. Auch wenn konkrete Details zum Rettungsplan noch ausstehen sieht es so aus, als wäre der Weg frei für die Erhaltung. General Motors sei auch bereit, Anteile “abzugeben” – von Schenkung ist nicht die Rede jedoch auch nicht von Summen, die dem wirtschaftlichen Sinn widersprechen.
Werksschließungen sollen nach Kräften vermieden werden, was jedoch den Verkauf von Produktionsanlagen nicht ausschließt. Ausdrücklich hingewiesen hat Opel-Chef Förster auf die Notwendigkeit, geschaffene Überkapazitäten abzubauen.
Der Kapitalbedarf wird auf 3,3 Mrd. € beziffert und in erster Linie durch GM in Form von Sachanlagen eingebracht. Gleichwohl wird der Bundesregierung der Weg geebnet – der tatsächliche Bedarf wird aktuell wohl schwer schätzbar sein.
Related posts:
- GM in der Klemme – und Opel? Der amerikanisch Hersteller General Motors ist defakto insolvent – wären da nicht die Milliardenhilfen seitens der US-Regierung. Der Konzern fasst...
- Der Rettungsplan für Opel Der heutige Tag soll Klarheit schaffen – vor allem über die Perspektiven der Adam Opel AG. Der Aufsichtsrat lässt sich...
- Solarworld übernimmt Opel?! Die Meldung dürfte viele euphorisiert haben – wenngleich sie sich als Ente herausstellen könnte. Solarworld möchte Opel übernehmen. Was so...
- GM-Tochter Saab beantragt Insolvenz Der skandinavische Autobauer Saab hat heute vormittag Insolvenz beantragt. Die GM-Tochter wird jedoch trotz Zahlungsunfähigkeit die operativen Geschäfte weiter verfolgen....
- Umsatz und Gewinn gesteigert – trotzdem unter Beschuss Apple, Anbieter der Trendprodukte schlechthin, hat rekordverdächtige Zahlen gemeldet und wurde an der Börse trotzdem abgestraft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum...
