Ein Stück düstere DDR-Zeitgeschichte kann man in Dresden auf der Bautzner Straße erleben. In dem ehemaligen MfS-Komplex ist im Bereich der ehemaligen Haftanstalt eine Gedenkstätte eingerichtet, deren Besuch sich durchaus lohnt. Mit Blick auf die Dresdner Gegenwart in Form einer Brückenbaustelle wird man über Linoleumfußboden in die Tiefen Abgründe der DDR entführt. Folgend die Bilder der kleinen Fototour:
Neben der spürbaren Tristesse des Gebäudes, in dem im Äußersten auch Methoden wie Einzelhaft in Dunkelzellen praktiziert wurden, findet man zeitgenössische Dokumente wie Beobachtungsprotokolle und Urteile. Der Aufenthalt in ausschließlich künstlicher Beleuchtung macht das Verlassen des Komplex zu einer echten Wohltat.
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das heißt linoleum ;-)
Das nächste mal nenn ich es einfach Plasteteppich :-)
wen wunderts – plaste ist ja immerhin eine erfindung aus der ddr
Genau :-) Dafür war der VEB Chemische Werke Buna Schkopau zuständig. Und die Amerikaner haben “Alles nur geklaut”!
Freies Wissen über Plaste: http://de.wikipedia.org/wiki/Plaste
Ein äusserst eindrückliches, bedrückendes Haus, ein Muss für Dresdenreisende, für mich der Höhepunkt.