Archiv vom Januar 2009

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Moneyblogging? Geht doch!

Dass Frauen die besseren Geldverwerter sind, war klar – dass dieser Umstand nicht schon viel schneller genutzt wurde, ist schon erstaunlich. So tut sich ein kleines Blognetzwerk namens Glam auf, die Hitlisten anzuführen und damit nicht nur den Plattformbetreibern sondern auch den bloggenden Damen einen schönen Verdienst zu bescheren.

Die Funktionsweise ist genauso einfach wie genial: Frauen bloggen – über Lifestyle, Fashion, Kochen und tausende weitere Themen. Da die amerikanischen Frauen über 80% der Konsumausgaben entscheiden, sitzt damit auch gleich die richtige Zielgruppe vor der Seite, um diese werbewirksam vermarkten zu können.

Gute Idee – gute Umsetzung – viel Spaß beim Geld verdienen! :)

Via FAZ.

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Freitag nach Eins macht jeder Seins…

Oder: Jeder hat frei – Freitag ab zwei. Phrasen gibt es zum Thema mehr als genug – aber wie handhaben unsere gewählten Vertreter den Start ins Wochenende? Grund genug, sich das Szenario einmal live anzusehen, so dass die Reise morgen nach Berlin führt und pünklich 13.00 das Parlament betreten wird.

Der Einladung des Bundestags liegt direkt ein Merkblatt bei, auf dem unmissverständlich darauf hingewiesen wird, dass Beifalls- und Missfallensbekundungen strengstens untersagt sind – darüber hinaus sind fotografische Aufnahmen ebenfalls verboten. Schade eigentlich :-) Noch bin ich positiv gestimmt und gehe davon aus, dass zumindest Zündstoff für Beifall oder Missfallen geboten wird.

Gern hätte ich an dieser Stelle das Adlon positiv hervorgehoben, die sich unlängst bei mir nach Verwendungsrechten für ein hier veröffentlichtes Bild zur Nutzung im Rahmen einer Werbekampagne erkundigten – leider war weder eine Entschädigung noch eine vergünstige Übernachtung im Rahmen der Möglichen. Da es sich mitnichten um eine Non-Profit-Organisation handelt, hoffe ich, das Bild nicht zufällig auf einem Flyer wiederzufinden.

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Qimonda: Investoren stehen bereit

Der insolvente Speicherchiphersteller Qimonda wird wohl doch fortbestehen – wenngleich ein “Gesundschrumpfen” wahrscheinlich erscheint. Der Chartverlauf (by comdirect) zeigt einen nochmals heftigen Knick nach Bekanntgabe der Insolvenz, so dass der Wert des Unternehmens in die Nähe der Null rutscht.

qimonda

Für Investoren kein uninteressantes Pflaster – haben doch die Länder Sachsen und Bayern sowie Portugal Hilfe signalisiert. Auch Infineon sollte daran gelegen sein, die endgültige Pleite zu verhindern, erzeugt diese doch in den Büchern der Mutter herbe Verluste.

Die SZ zitiert heute den Sprecher von Insolvenzverwalter Michael Jaffé mit den Worten

Es gibt Anfragen und Kontakte, aber noch keine konkreten Verhandlungen.

Für die Angestellten bleibt zu hoffen, dass die Firma ihren Fortbestand sichern kann.

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Hausverkauf 2.0

Erst unlängst war mir der Fall einer Österreicherin zu Ohren gekommen, die ihr Haus “verlost” hat – der Einsatz multipliziert mit der Teilnehmermenge ergab einen Verkaufspreis, der dem Marktwert nicht mehr wirklich entsprach. Dafür durfte sich der Gewinner über ein Mega-Schnäppchen freuen – Prinzip? Lotto!

Das Konzept ist genial einfach – einfach genial. So versucht es nun auch der erste hierzulande – mit erhöhten Hürden natürlich. Der Glücksspielstaatsvertrag verhindert die Eröffnung der eigenen Lotterie, so dass erhöhte Kreativität gefragt ist. Der Quiz a la 9Live scheint problemloser möglich, so dass auf winyourhome.de neben den 19 € Einsatz noch einige Fragen zu beantworten sind, bevor man zur Verlosung zugelassen wird. Rechtlich steht die Sache trotzdem auf extrem wackeligen Beinen, was der geneigte Interessent unter anderem in der Süddeutschen nachlesen kann.

Zu gewinnen gibt es neben dem Hauptpreis des Hauses im “mediterranen Stil” ohne weitere Angaben einige Sachpreise – ein Fahrzeug, Flachbildschirme, Netbooks,…

Empfehlen kann ich es auf Grund der deutlichen Bedenken in der Abwicklung eher nicht, obwohl die Chancen auf den Gewinn im Verhältnis zur Staatslotterie extrem hoch sind :-)

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SAP mit drastischen Einschnitten

Nachdem schon bei Neueinstellungen der Riegel vorgeschoben wurde, folgen nun beim Vorzeige-IT-Unternehmen Deutschlands Entlassungen. Betroffen werden ca. 3.000 Mitarbeiter sein kündigte der ERP-Riese über den neuen Chef Léo Apotheker an.

Für das Jahr 2008 konnte man zwar noch Gewinne in Milliardenhöhe verbuchen – eine Prognose für 2009 wagt man jedoch nicht. Die Einsparungen sollen nominal 200 Mio. € betragen.

Problematisch war zuletzt schon die Einführung der neuen Mittelstandssoftware, mit der man weiteres Wachstum erzeugen wollte. Das Standardprodukt verfehlte jedoch die Erwartungen deutlich und stellte sich offenbar als unverkäuflich heraus, was zum sofortigen Stop des Projekts führte. Nun wird man Kreativität beweisen müssen, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen – ob das gelingt wird nicht unwesentlich von der Führungsstärke Apothekers abhängen.

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Die Studiengebühr und ihre Verwendung

Der Ärger um die Studiengebühren, welche von Bundesland zu Bundesland erhoben werden oder auch nicht, erreicht einen neuen Höhepunkt. Die Abgabe von 500€ pro Semester sollte – so die Ansage der Politik – zur Verbesserung der Lehre genutzt werden. Schon während der Diskussionen über die Einführung waren sich die Kritiker einig: so wird es nicht. Die Gründe für die ablehnende Haltung waren weitläufig – das Grundproblem jedoch waren fehlende Konzepte zur Verwendung sowie Uneinigkeit über die Zuständigkeit der Verteilung.

Der wohl skurrilste Vorschlag zur Verbrennung der Gelder kommt jetzt aus Hohenheim, wo man die immensen Heizkosten für den wirklich schönen Altbau aus diesem Topf begleichen möchte. Warum? Weil das Land keine ausreichenden Mittel zur Verfügung stellt. Darüber hinaus werden noch einige “Löcher des Etats” gestopft. Ansich nicht unbequem – braucht man sich doch jetzt auch nicht mehr darüber den Kopf zu zerbrechen, wie man die Lehre mittels der 5 Mio. € verbessern könnte. Es bleibt also alles beim Alten.

In Sachsen existiert die Gebühr noch nicht – ich bin gespannt, wie lange dieser Zustand anhalten wird. Für eine mögliche Einführung würde ich mir durchdachte Konzepte wünschen, die günstigstenfalls nicht politisch motiviert sondern in Zusammenarbeit von Uni und Studenten entstehen. Vielleicht kommt alles ganz anders und die Länder, in denen die Studiengebühr gezogen wird, schaffen diese wieder ab.

Via Unispiegel.

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