Energie sparen – Philips passt Sortiment an
12. Dezember 2008 von Stefan Jung
Die Berichterstattung über Klimawandel und CO2-Wahnsinn ist der Finanz- und Wirtschaftskrise gewichen. Ganz nebenbei wurde beschlossen, dass es demnächst keine herkömmlichen Glühlampen über 100 Watt mehr geben soll und diese perspektivisch ganz vom Markt verschwinden werden. Der energetische Vorteil hat allerdings auch so seine Nachteile.
Damit ist die Zeit überreif, noch schnell eine Werbekampagne zu fahren. Philips wird somit ab 2009 einige Produkte nicht mehr anbieten, deren Verbrauch überholt ist. Darunter befinden sich eine Reihe Leuchtstoffprodukte, wie sie maßgeblich in Büros eingesetzt werden. Im Heimbereich ist diese Art der Beleuchtung ohnehin meist nur in der Küche zu finden.
Viel interessanter an der Debatte um die Glühbirne finde ich den Trend hin zu gleißendem Licht via Halogen. Bedenkt man, dass ein Halogen-Deckenfluter locker 500 Watt verbrät, ist man mit einer herkömmlichen Glühbirne a 150 Watt garnicht so übel bedient. Die Energiesparalternative (sagen wir mal großzügig 40 Watt) scheint mir aus unerfindlichen Gründen nicht vergleichbar. Die Lichtlieferanten, welche ich mit den Sparwundern ausgestattet habe, bedürfen allesamt einer Zusatzbeleuchtung, damit man sich nicht wie im Keller vorkommt. Aber: kein Problem ohne Lösung – abwarten, Tee trinken und die Technologieverbesserung beobachten.
In diesem Sinne wünsche ich meinen Lesern ein erleuchtetes Wochenende!
Schlagwörter:energie, halogen, neon, philips, sparen, sparlampe
Hallo Stefan,
habe heute auch von der Philips “Werbekampagne” gelesen. Ist ja eigentlich kein schlechtes Timing ;)
Gruß
Nesti
[...] Gedanken zum Ende der 100-Watt Glühbirne haben sich auch andere Blogs gemacht: EU will 100 Watt Glühbirnen ab September 2009 verbieten -> Meinung von “Politischer Konsum” Das Aus der Glühbirne Verbot von Glühbirnen EU beschließt das Ende der Glühbirne Energie sparen- Philips passt das Sortiment an [...]
also mal vorneweg: “Nebenbei” beschlossen wurde da garnichts, und auch nicht im Schatten der aktuellen Krise…
Hintergrund der Regelungen die ab dem 01.09.209 geifen, ist die EuP Richtline 2005/32/EG vom (ah, siehe da) 06.07.2005.
Umgesetzt in Deutschland wird das Ganze vom EPBG (“Energie-betriebene Produkte Gesetz”) vom 06.03.2008, ist als auch nicht sooo neu. Geregelt wird hier nicht nur für energiesparlampen, sondern auch für andere Geräte z.B. Tv und Kühlgeräte etc.pp. Link zum Gesetz: http://www.ebpg.bam.de/de/gesetz/index.htm
Dass dies nun u.a. von einem Hersteller von (übrigens sehr guten) Energiesparlampen verkaufsfördernd eingesetz wird, wen wunderts…
Also nicht meckern, sondern sparen, nämlich Energie. das hilft. 100Watt Birnen horten hilft auch, aber nur den Energieriesen.
die Halogen-Deckenfluter können z.B. auch mit energiereduzierten “Brennstäben” ausgerüstet werden, 30% Ersparnis sind auch da möglich. Man muss nur wollen.
Klar ist, dass noch nicht jede Lampe an jeder Stell ersetzt werden kann. Ich denke, dass man da wo es geht auf die sparsamen Alternativen zurückgreifen sollte.
Aber nicht nur beim Licht lässt sich kräftig sparen. Überall im Haushalt kann man Energie sparen. Selbst die Stiftung Warentest hat dies mit umfangreichenTests belegt. zwischen 46% und 53%!!! bei konsequenter Ausnutzung des möglichen Sparpotenziales.
noch Fragen…?
Grüße aus Hamburg