In Ulm startet ein Pilotprojekt der Daimler AG, was die sofortige Ortung und Anmietung eines Wagens vorsieht. Der Tarif wird vorerst bei 19 Cent pro Minute (all inclusive) liegen. Wem das zu spontan ist, der kann über das Internet eine Reservierung tätigen und bekommt eine Bestätigung mit dem Standort des Wagens. Besonderes Gimmick ist die Ortung per GPS, die in die gesamte Architektur integriert ist. Komplettiert wird das Technologie-Feuerwerk durch die Nutzung von RFID, was auf dem Führerschein angebracht sicherstellen soll, dass der Mietwillige auch wirklich im Besitz des beliebten “Lappen” ist.
Die Umsetzung stammt aus eigenem Hause – dem IT-Dienstleister Daimler TSS.
Via Heise.
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Na Du,
lustig hier was über meine Firma zu lesen :))
Ich bin übrigens schon angemeldet.
Hi Ralf,
immer doch gern :-) Das Konzept scheint mir wirklich ziemlich gut. Wenn ich das korrekt entnehmen konnte, gibt es auch keine Dauerverpflichtungen wie Grundgebühr oder Ähnliches.
Gäbe es etwas in der Art in Dresden, würde ich mich auch anmelden :-)
Hast du daran mitgewirkt?
Hi,
also sollte das Konzept in Ulm erfolgreich anlaufen, wird Dresden nicht lange auf sich warten lassen.
Ich habe nicht mitgewirkt, aber Kollegen von mir :)
Der Weg vom eigenen Auto hin zum CarSharing ist manchmal sehr weit. Zu sehr hängen die Autofahrer an Ihren Wagen, obwohl sie sich diesen eigentlich gar nicht leisten können.
Das riecht nach einer Grundsatzfrage: unter nicht leisten können würde ich jetzt stetig wachsende Verschuldung verstehen. Da ich keine Statistik zu dem Thema kenne, weiß ich nicht, ob dies wirklich das eigentliche Problem ist.
Die Kehrseite ist der Wille, sich ein eigenes Auto zu leisten – in dem Punkt geht wohl jeder mehr oder minder mit sich selbst in die Kammer und findet einen Kompromiss über die Anteile der Haushaltsausgaben für den automobilen Untersatz.
Weiterhin gibt es Reisende, die in einer fremden Stadt ankommen und sich fortbewegen wollen – nicht unkomfortabel, wenn man sich per GPS zum nächsten freien Auto führen lassen kann.
In Dresden gab es vor langer Zeit eine SMART-Aktion, bei der man spontan probefahren konnte. Das Interesse war groß und das Taxigewerbe stinkesauer… So betrachtet stelle ich mir den Markt für ein solches Konzept nicht zu klein vor.