Der Bundesrechnungshof hat bei seiner einige lustige Entdeckungen gemacht, die ich wohl in der Form nicht in die Presse gereicht hätte.
Die Managerposten werden demnach mit durchschnittlich 140.000 € vergütet – inklusive Sonderleistungen, etc. In der Spitze liegen die Vergütungen bei 240.000 € jährlich – die Abstufung dürfte unter Anderem von der Größe der Krankenkasse abhängen. Ehrlich gestanden hätte ich mit deutlich höheren Bezügen gerechnet. Dass die Familienangehörigen noch den einen oder anderen Vorteil genießen dürfen, ist sicher streitbar – fällt aber in der Bilanz auch nicht auf.
Soweit ist das alles nichts besonderes – typisch deutsche Bürokratie sieht anders aus (FAZ):
Ins Auge stachen ihm Zuschüsse für Essen oder für die Kontoführung von „rund einem Euro im Monat“.
Das wirft doch irgendwie den Verdacht auf, dass bei den großen Posten nichts zu finden war – oder man nichts finden wollte. Für mich bleibt die Frage stehen, wo das viele Geld der Kassen denn nun ausgegeben wird? Sind es die großen Glaspaläste, die Angestellten, der Einkauf oder doch die Leistungen?
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