Off Topic: Anti-Baby-Pille kontra natürlicher Evolution
14. August 2008 von Stefan Jung
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass:
- die Anti-Baby-Pille die Geruchswahrnehmung von Frauen verändert
- dies zu einer unnatürlichen Partnerwahl führen kann
- dies wiederum schlecht für den Nachwuchs ist und
- es unter Umständen sogar Nachwuchs verhindert.
Nochmal langsam: durch die Einnahme der Pille (vorgegaukelte Schwangerschaft) verändert sich die Wahrnehmung von Gerüchen bei Frauen, was dazu führt, dass sie Menschen mit ähnlichem Genmaterial anziehender finden als Menschen mit einem anderen Genmix. Die Natur hat dies ursprünglich andersherum vorgesehen - eine größere Durchmischung ist für eine große Population einfach besser.
Die Folge könnten Immunschwächen bei den Kindern sein, da sich die Wahrnehmung hauptsächlich um eine Gengruppe handelt, welche für den Eigengeruch sowie die Immunstärke eines Organismus zuständig ist.
Weiterhin wird gemunkelt, dass beim Absetzen der Pille der Fall eintreten kann, dass die Frau ihren Partner nicht mehr attraktiv findet. Das wiederum ist evolutionstheoretisch betrachtet kein Problem, da sie sich in diesem Moment den “Richtigen” suchen würde.
Der Effekt sei allerdings verhältnismäßig schwach, so dass ich frei hineininterpretiere, dass keine große Gefahr besteht.
Tags: baby, entwicklung, forschung, geruch, pille, sexualität, verhütung