Archiv vom Juli 2008

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Premiere: Massenmedien verweisen auf Blogs!

Nicht gleich Zeitungen und auch nicht gleich höchstseriöse Medien – aber ein mehr als gut frequentierter Onlineauftritt der deutschen Medienlandschaft hat das “No-Go” gebrochen und einen Artikel mit lauter netten Verweisen auf deutschsprachige Blogs veröffentlicht.

Die Bild berichtet zwar über expliziten Inhalt – nimmt aber Bezug auf die deutschsprachige Blogosphäre, die ihren Platz so langsam aber sicher in der Medienlandschaft findet. Erwähnung finden Beiträge von:

Die Betreiber hatten teilweise ihre liebe Müh, mit der Menge an Seitenaufrufen in Folge dieses Artikels umzugehen. So waren einige Seiten zeitweilig nicht erreichbar.

Ob sich daran lediglich die These “Internet is for Porn” oder aber steigendes Interesse an kleineren Medien ableiten lässt, kann man diskutieren.

Via Robert Basic.

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Filmnächte-Update: Schmutzig Tanzen

Zum heutigen Montag kann man sich bei den Filmnächten “Todeszug nach Yuma” anschauen. Für alle, die bei ihrer Frau/ Freundin/ Zukünftigen noch was offen haben, wäre morgen der Klassiker schlechthin angesagt – Dirty Dancing. Im Anschluss des Films können die Geübten auch gleich das Tanzbein schwingen – zur Dirty-Dancing-Party. Sollte das garnicht passen, so scheint am Mittwoch das volle Kontrastprogramm zu laufen – “Leergut”.

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Continental-Vorstand schießt auf Banken

Manfred Wennemer – Vorstandsvorsitzender der Continental AG, die sich momentan im Übernahme-Abwehrkampf gegen Schäffler behaupten möchte, schießt scharf gegen die beteiligten Banken. Diese hatten in Cooperation mit Schäffler Optionengeschäfte angeboten, die einen leisen und unbemerkten Einstieg mit 36% ermöglichten.

Wennemer verweist zum wiederholten Mal auf die gesetzlichen Grundlagen für Beteiligungstransaktionen, für die ab einer 3%-Shareholderschaft der Schritt in die Öffentlichkeit vorgeschrieben ist.

Besonders skurril ist die Tatsache, dass sogar die eigene Hausbank – Dresdner Bank – ohne freundlichen Hinweis an der Übernahme mitarbeitet.

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen – noch besteht sogar die Möglichkeit, dass Wennemer am eigenen Aufsichtsrat mit seinem Abwehrgesuch scheitert.

Via FAZ.

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Mit der Zeit gehen heißt mit der Zeit gehen?!

Ein Lehrling aus Österreich fand aufgrund zunehmender Digitalisierung die Kündigung bei seinem Arbeitgeber per SMS angemessen. Der Oberste Gerichtshof urteilte allerdings gegenteilig – eine SMS ist keine Willenserklärung, die der Schriftform genügt – maßgeblich ist dabei die eigenhändige Unterschrift. Grundsätzlich sind Ausbildungsverhältnisse innerhalb der ersten drei Monate beidseitig kündbar – allerdings unter Wahrung besagter Schriftform. Das soll nicht zuletzt voreilige Schnellschüsse unterbinden.

Ein weiterer skurriler Fall ereignete sich in einer Werbeagentur, in der der Chef seiner Auszubildenden kurz vor Ablauf der dreimonatigen Frist folgenden Text sandte:

Muss dich (sic) mit heutigem Tag kündigen. Können wir aber wahrscheinlich widerrufen, wenn ich ihn Wien bin. Liebe Grüße Bernd.

Einige Tage später trafen sich die zwei und von Widerruf war keine Rede mehr. Das Verfahren verlor der Arbeitgeber und durfte 11.000 € Verfahrensgeld und Entschädigung abführen. Grundsätzlich existiert für herkömmliche Arbeits- bzw. Auflösungsverträge in Österreich keine Vorschrift zur Schriftform.

Das ist in Deutschland allerdings anders – wer hier kündigen möchte, macht das lieber “typisch deutsch”: auf Papier mit Unterschrift und per Einschreiben mit Rückschein.

Via Heise.

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Olpreis weiter im Sinkflug

Die letzte Woche dürfte die Börsianer in Feierlaune versetzt haben. Ursächlich dafür wird unter Anderem der Ölpreis genannt, der sich seit einigen Tagen auf Talfahrt befindet.

Zum Wochenende wurde der Handel mit 129,47 US-$ beendet. Im jetzigen Moment kurzfristig auf Öl zu spekulieren würde ich mit mutig bezeichnen – langfristig kann es aber ansich nur eine Richtung geben.

Ich bin gespannt, ob sich der Benzinpreis (wenn auch mit Verzögerung) der Entwicklung anpassen wird.

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iPhone 3G – Will it blend?

Legendär ist schon Version 1 des “Will it blend”-Spots. Da sich die Geister nicht einig sind, ob denn nun das neue Apple-Handy besser als das alte ist oder nicht, hier ein Verwertungsvorschlag für unzufriedene Kunden:

Yes, it blends!

Keine großartige Idee, die ohne Nachahmung hinkommt – das sieht dann so aus:

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