Nachdem die mediale Katastrophe letztes Jahr zur Tour de France zum Ausstieg einiger großer Sponsoren geführt hat und (gefühlt) das halbe Feld mit diverse Mittelchen nachgeholfen hat, wollte man den Neustart wagen – vergebens.
Die Töne waren hoch und laut – scharfe Kontrollen und proaktive Anti-Doping-Maßnahmen sollten den Fahrern die Lust am Schummeln nehmen. Heute wird bekannt: der erste Dopingfall der Tour 2008 ist amtlich: der Spanier Manuel Beltrán hat sich des Blutdopingmittels EPO bedient. Die B-Probe steht noch aus – wenn ich mich allerdings recht erinnere ist das eher eine Formalie.
Weitere 20(!) Fahrer wiesen schon vor dem Tourstart auffällige Blutwerte auf. Meine Herren – muss das denn sein? Ist das Fernsehen erstmal weg, ist es um den Radsport ganz geschehen. Ob das allerdings in Betracht kommt, kann ich nicht beurteilen.
Via FAZ.
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