Jeder dürfte es bereits erlebt haben – man möchte ein Buch kaufen/ leihen und das Wunschexemplar ist nicht vorrätig. Der freundliche Verkäufer verweist auf die hervorragenden Lieferzeiten, welche trotzdem minimum 12 Stunden betragen. Genau diese Lücke möchte Books on Demand schließen und stellte jüngst eine (äußerst wuchtige) Maschine vor, die innerhalb weniger Minuten ein Exemplar des gewünschten Werkes produziert.
Tatsächlich wäre das ein großer Fortschritt gegenüber der derzeitigen Situation – fraglich bleibt allerdings, ob sich diese Investition tatsächlich lohnt. Der Preis für das Gerät ist bei Golem leider nicht beziffer, wird allerdings ähnlich wuchtig sein wie die Drucke selbst.
Wenn ich mir gerade überlege, dass ein Buch ansich lediglich bedrucktes Papier in einem wenngleich druckerunüblichen Format darstellt, würde ich behaupten, dass es deutlich einfachere und zudem günstigere Verfahren zur Herstellung gibt. Tatsächlich kann ich mir auch die Frage nicht verkneifen, warum das Gerät Standard-A4-Papier zu einem viel kleineren Format beschneidet, wenn es doch nur zum Zweck der Bucherzeugung konstruiert wurde. Das dürfte den geneigten Umweltschützer schonmal vom Kauf abhalten.
Im Folgenden kann man sich eine “Musterproduktion” ansehen:
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