Der Mann, der sein Studium einst hinwarf, um sich selbständig zu machen – aus Angst, er könnte den großen Hype verpassen – geht in Rente. Als Gründer einer Firma Namens Micro-Soft legte der geborene William Henry Gates III 1980 den Grundstein für eine außergewöhnliche Karriere. Damals schloss er mit IBM einen Vertrag über die Belieferung mit Software – MS-DOS, welches kurioserweise zum Zeitpunkt der Unterzeichnung nicht einmal existierte. Einige Jahre später war er reichster Mann der Welt.
Heute – mit 52 Jahren – kann er beruhigt in Rente gehen und sich um seine Stiftung kümmern. Den Posten des Chairman des Board of Directors behält er dennoch – operative Aufgaben übernimmt er nicht mehr.
Zum Abschied kann Bill Gates auf eine Vielzahl richtiger Entscheidungen zurückblicken – kurioserweise spricht er aber lieber über seine Fehleinschätzungen hinsichtlich des Internets und der damit verbundenen Potenziale.
Interessant ist der Umgang der Nutzer mit den Produkten. In Zeiten von MS-DOS und Windows 3.1 wurden die Gimmicks bejubelt – ab Windows 95 (was durch die integrierte grafische Benutzeroberfläche doch einen größeren Entwicklungsschritt darstellte), wurden die Produkteinführungen zunehmend kritisch betrachtet. Erst nach einiger Zeit der “Probe” wandelte sich die Meinung und die Software wurde doch für gut und praktikabel befunden. Neuestes Beispiel: Windows Vista – bis heute schwingen negative Meinungen durch die Presse, dabei ist doch ansich völlig klar, dass in geschätzten zwei Jahren der Marktanteil im Desktopbereich bei mindestens 80% liegen wird.
Via Golem, Heise, JS-Webbase und eine kritische Meinung beim Pixelartist.
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