Tiefschlag gegen Studenten?!

Ein wenig gruselig wurde mir beim Artikel “Schüler und Studenten gefährden Daten-Sicherheit in Unternehmen”.

In Utimacos neuester Kampagne zur Vermarktung seiner Produkte zur Data Leakage Prevention (DLP) müssen nun Studenten und Teilzeitarbeitskräfte als Verkaufsargument herhalten. Von ihnen soll ein erhöhtes Risiko für die Datensicherheit eines Unternehmens ausgehen. “Die Sommermonate sind für IT-Administratoren besonders heikel”, will der Sicherheitsexperte Ansgar Heinen von Utimaco wissen.

Hier werden einige Dinge ganz gehörig vermengt. Zwischen Teilzeit-Arbeitnehmern und Studenten, die sich zu Ausbildungszwecken in Firmen aufhalten darf schonmal differenziert werden.

Desweiteren sichert man sich unternehmensseitig durch vertragliche Regelungen ab, die sich wohl nur in äußerst seltenen Fällen von denen der normalen Angestellten unterscheiden.

Meiner Meinung nach dürfen derart politische Themen zu Werbezwecken ausgelassen werden. Die Option ist, die praktischen Bereiche eines Studiums zu “toter Zeit” zu machen, weil man den Studierenden schon von vornherein misstraut.

Dass sich Ultimaco vor dem Problem existierender Rechtekonzepte sieht, ist zwar schade, sonderlich förderlich dürften diese Äußerungen für den Absatz der Produkte allerdings trotzdem nicht sein.

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