Nach einer Untersuchung der Bitkom handeln 13% der Deutschen privat im Internet. Dieses Ergebnis wird in erster Linie das Finanzamt erfreuen – versucht man doch seit einiger Zeit, private von gewerblichen Verkäufern zu unterscheiden. Seine Geschäfte als “privat” zu markieren hat neben der fehlenden Abgaben an Vater Staat noch weitere Vorteile:
- man kann die Gewährleistung ausschließen
- man muss Waren nicht nach Fernabsatzgesetz zurücknehmen
- man muss keine Buchführung betreiben
- …
Für den Einkäufer sind viele dieser Vorteile allerdings Nachteile, so dass ich persönlich davon ausgehe, dass mehr und mehr gewerblich gehandelt wird. Auch Ebay als größte Plattform hat dies ja bereits gemerkt und (in Zusammenarbeit mit dem Finanzamt?!) einige Regelungen zur besseren Unterscheidung eingeführt.
Die Grafik zeigt die Ergebnisse der Untersuchung im Europa-Ranking.
Via Heise.
Related posts:
- Kurz notiert – Börse Während aus den großen Indizes die Luft raus ist, haben sich Rohstoffe zu einem lukrativen Geschäft entwickelt. Vielen Anlegern scheint...
- RTL bringt die Formel1 im Netz Ab der kommenden Saison kann man die Formel1 über das Internet streamen. Der zusätzliche Service soll kostenfrei sein und neben...
- Noch mehr Änderungen bei Ebay Nach der Ankündigung über die Änderung des Bewertungssystems, welche gemischt aufgenommen wurde, holt Ebay nun zum Rundumschlag aus. Punkt zwei...
- Filesharing vs. CDs kaufen Oder doch beides? Unter golem.de ist nachzulesen, womit Nutzer der Tauschbörsen schon lange argumentieren – CDs kaufen ist Überzeugungssache. Auch...

