Herr Beckstein, wie kommen Sie denn darauf?!
10. Mai 2008 von Stefan Jung
Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (natürlich von der CSU) ist auf Grund seiner Tätigkeit mehr und mehr in überregionaler Presse präsent. Sein neuestes Projekt sind “Alternative Strafen” - hier die Vorschläge:
- Entzug der Spielekonsole
- Handyverbot
- Fahrverbot
- Warnschuss-Arrest
Der Warnschuss-Arrest geht schon eine Weile durch die Presse und mit dem Gedanken könnte ich mich anfreunden. Beim Fahrverbot bin ich mir schon unsicher. Melden Straffällige ihre fahrbaren Untersätze an - und spielt es eine Rolle, ob man nun einen gültigen Führerschein hat oder nicht?! Das Auto fährt schließlich mit Sprit…
Die Erklärung für die Vorschläge “Spielekonsole” und “Handy” sieht Beckstein darin, dass es besser wäre wenn man den jungen Leuten ihr Spielzeug wegnimmt, als wenn die Großeltern eine Strafe überweisen. Ich frage mich, wo hier der Unterschied liegt?! Beides kostet Geld - wenn die Großeltern die Strafe beglichen hätten, wird es wohl danach auf eine neue Spielekonsole (der nächsten Generation) und auf ein aktuelles Handy hinauslaufen. Da gerade diese Güter über gar keine eine sehr geringe Wertbeständigkeit verfügen, stellt sich mir jetzt die Frage was daran die Strafe sein soll?!
Im Focus kann man darüber hinaus nachlesen, worauf es wirklich ankommt:
Beckstein plädierte dafür, die „herkömmlichen Tugenden“ wieder stärker einzufordern. „Wir müssen die Verwüstungen, die die 68er mit ihrer antiautoritären Erziehung angerichtet haben, rückgängig machen.“ Es gehe um Leistungsbereitschaft, Pflichtbewusstsein, aber auch um Hilfsbereitschaft und Respekt etwa vor Älteren, vor Behinderten und Ausländern.
Vielleicht wollen die Jugendlichen aber auch nur integriert werden… Vielleicht wollen sie Ausbildung und Karriere machen oder aber sich nachmittags engagieren? Wäre es nicht an der Zeit zu überlegen, warum die Spielekonsole einen so zentralen Platz im Leben dieser Leute einnimmt und wie man das ändern könnte?!
Der Mensch reagiert auf positive Anreize und Strafen - man könnte ja zur Abwechslung mal Variante 1 probieren - das scheint mir nicht nur erfolgversprechender sondern auch nachhaltiger.
Via Golem.
Tags: alternative strafe, bayern, beckstein, günther, ministerpräsident
Hallo Bayern,
das mit dem Warnschuss-Arrest kann klappen der Rest nicht.
Erst die VDS einführen und dann Handyverbot?
Entzug der Spielekonsole, steht da ein Name drauf?
usw.
Schöne Pfingsten
Herr Beckstein ist mit seinen Präventivschlägen gegen das gewach-
sene, elterliche Erziehungsrecht in der Jugendbeschäftigung, über-fordert. Seine Repressionen sind ein hilfloses Agieren und offen-bart bereits seine Kapitulation, vor den Auswirkungen der seit Jah-ren verursachten Entwicklung durch die Regierenden, die in erster
Linie,gemäss Nachahmungseffekt, schlechte Vorbilder waren und sind! Sie selbst bemerken ihre Fehler wegen ihrer geistigen Nähe nicht und niemand getraut sich dies öffentlich zu kommunizieren!
Auch Herr Schäuble ist mit seinen gewissenlosen Gesetzesbrüchen das unrühmlichste Beispiel Gesetze zu missachten, zu missbrau-chen und in dieser Hinsicht ist er eine völlig ungeeignete Person für ein Regierungsamt. Dass solche, in meiner Wahrnehmung, Rechts- extremisten, den Ruf der Regierung in übelster Weise ruinieren, ist die Saat der Vergangenen Jahre, die in der Gegenwart durch Extrem-Reaktionen erkennbar sind. Dies zu bekämpfen heisst, das Spiegelbild der regierungsrätlichen Fehlleistung bei jenen materiell zu bestraffen, die die Fehleistungen in vielfältige Formen der Verachtung zum Ausdruck bringen. Die Regierung kann nicht auf die Dauer gegen das Volk Kriege gegen andere Völker führen und ihre
skalpierten Landsleute heimlich bei Nacht unter grosser Geheim-haltung mit untragbarem Gewissen entsorgen,ohne dass dies
psychische Gegenreaktionen beim deutschen Volk zur Folge hat!
Dazu gehören selbstverständlich die Kinder und Jugendlichen, die in
ihrer Wahrnehmung und Verarbeitung der Ereignisse unterschätzt
werden, weil die strafbar Verantwortlichen ihre Gesetzesbrüche
verdrängen, mit der Gewissheit, Volksreaktionen mit Repression
zu ersticken. Es braucht keine Kriegstreiber sondern Humanisten
in der Regierung und Jugendprogramme um die von der Regierung fehgeleiteten und fehlprogrammierten jungen Menschen sinnvoll
zu beschäftigen. Der Istzustand in der Gesellschaft, kann nicht klarer begründen, dass die Volksbesoldeten auf allen Ebenen ver-
sagt haben!! Egon Stein,Hauptstr.45,CH-6045 Meggen, meine
Identität soll nicht verheimlicht werden, http://www.egonn.de<
http://www.niest.de< steinegen@gmail.com< egon-stein@sunrise.ch
Das Grundproblem dürften sich ständig ändernde Anforderungen an die Gesellschaft und somit auch an die Erziehung der jungen Leute sein.
1968 waren es Musik und Drogen - heute sind es gewaltverherrlichende Computerspiele und morgen ist es wieder irgendetwas anderes. Hat man den Leuten damals die Musik weggenommen um das Problem zu lösen?!
Was will ich damit sagen? Der Lösungsversuch solcher Problemstellungen ist auf keinen Fall im Zuge von Stimmenfang und Imagepflege über 3 Sonntagszeitungen mit mittelmäßigen Ideen zu realisieren…