Archiv vom Mai 2008

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Kindertag!

Allen Kindern und jung gebliebenen einen schönen Ehrentag!

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Schäuble bekommt Körbe…

Die Einladungen an die Unternehmensführungen aus der Kommunikationsbranche durch unseren Innenminister Schäuble kommt offensichtlich nicht so gut an. Außer Herrn Obermann, der durch die aktuelle Brisanz schlecht absagen kann, wird sich wohl niemand zu diesem Termin begeben. Die FAZ schreibt dazu:

In seiner Absage schrieb Vodafone-Chef Fritz Joussen: „Mir liegt daran klarzustellen, dass es sich bei den Vorkommnissen in der Deutschen Telekom… offensichtlich um Gesetzesverstöße in einem Unternehmen handelt, nicht aber um grundsätzliche Sicherheitsfragen oder ein mangelndes Bewusstsein der Branche.“ In der Branche heißt es, daher sei auch eine von Minister Schäuble vorgeschlagene Selbstverpflichtung zu einem sorgsamen Umgang mit den Teilnehmerdaten nicht erforderlich. Zudem gebe es Gesetze für den Umgang mit den Verbindungsdaten. Deshalb sei es ausreichend, wenn die Verbände zu dem Thema gehört würden. Entsprechend haben die Branchenvereinigung Bitkom und der Kölner Verband der Anbieter von Telefon- und Mehrwertdiensten (VATM) zugesagt. Auch das Bundeswirtschaftsministerium wird teilnehmen.

Die Damen und Herren werden ansich zwar auch für die Einhaltung des Datenschutzes bezahlt, der größere Anteil des Gehalts dürfte allerdings aus Steuerungsleistungen resultieren.

Grund genug für Herrn Schäuble, dieses Vorgehen nochmal zu kritisieren:

Schäuble rief die Verbände und Unternehmen am Abend eindringlich zur Teilnahme an dem von ihm anberaumten Treffen auf. „Das ist ein Angebot an die Branche, und sie ist gut beraten, wenn sie es annimmt“…

Sollte allerdings eines der benannten Unternehmen (E-Plus, Vodafone, Arcor, O2) allerdings in nächster Zeit mit ähnlichen Schlagzeilen die Presse kreuzen, könnte ich mir die Situation unangenehm vorstellen.

Via Golem und FAZ. Zeitcollector hat auch einen lesenswerten Artikel dazu im Sortiment.

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Kurz notiert: die SchäubleCOM

Bei der deutschen Telekom geht momentan gehörig die Post ab. Grund genug für unseren Innenminister Wolfgang Schäuble, sich die Chefs der deutschen Kommunikationsunternehmen heranzuzitieren und ihnen einen anständigen Umgang mit Daten nahezulegen.

Kurios: Herr Schäuble ist ja ansich nicht dafür bekannt, dass er die Datenschutzgesetze sehr streng interpretiert – im Fall “Telekom” scheinen sogar ihm die Methoden übertrieben.

Die Informationen aus FAZ, FTD, derWesten, Süddeutscher und einige eigene Inhalte gibts bei Golem.

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Dresden’s Reize

Dass Dresden eine schöne Stadt ist, sollte ja allgemeinhin bekannt sein. Da der Sommer vor der Tür steht und die Kamera nicht im Schrank verstauben soll, werde ich versuchen, ab und an einen kleinen (Schönwetter)Eindruck zu hinterlassen.

Das heutige Motiv zeigt die Frauenkirche mit einem Stück Neumarktbebauung.

Vielleicht bekomme ich ja Feedback zur Dateigröße – momentan sind es 1920 * 1280 – das ist schön anzuschauen, benötigt aber ohne DSL eine Weile zum Laden…

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Rätselraten um die Intel-Strategie beendet?!

Die Unklarheiten über Intels Vertriebsstrategie scheint sich langsam zu lüften. In der FTD ist heute ein Artikel geführt, der sich schnell verbreiten dürfte. Darin heißt es:

Beharrlich leugnen die Chefs der Media-Saturn-Holding, den Chiphersteller Intel durch ihre Sortimentsauswahl zu bevorzugen. FTD-Recherchen belegen jedoch, dass sich der Elektronikhändler seit Jahren für den exklusiven Vertrieb von Intel-PC bezahlen lässt.

Dietmar Schneider gerät regelmäßig in Erklärungsnot. In seiner Media-Markt-Filiale in Dresden-Mickten, keine fünf Kilometer vom deutschen Werk des US-Chipkonzerns AMD entfernt, fragen Kunden täglich nach Rechnern mit AMD-Innenleben. Doch die darf Schneider partout nicht in seinem Sortiment führen – egal wie stark die Nachfrage ist. Ein Vertrag, den die Media-Saturn-Holding mit dem AMD-Rivalen und Branchenprimus Intel geschlossen hat, untersagt das allen Filialgeschäftsführern. Ein klarer Rechtsbruch.

Derart “vorgeprescht” ist man in dieser Thematik bisher nicht. Da selbst seitens der EU mittlerweile das Feuer für eine Bestrafung angezündet ist, dürfte sich wohl bald etwas ändern. Die momentan diskutierten Strafen belaufen sich auf bis zu 2,6 Mrd. € für Intel und 1,7 Mrd. € für die Media-Saturn-Holding, die in Deutschland quasi ein Monopol für Consumerelektronik innehaben dürfte.

Weiter ist zu lesen, dass die Transferzahlungen (namentlich Werbezuschüsse und Rabatte) quasi bewiesen sind – der Umfang soll für die Media-Saturn-Holding seit Existenz der Transfers mehr als 360 Mio. € betragen.

Interessanterweise haben sich hier in Dresden einige “kleinere” PC- und Teilehändler etabliert (M&M Comuter, PlayIT und Winner dürften die Größten sein), die (Vermutung der Redaktion) hauptsächlich AMD-basierende Produkte zu sehr günstigen Preisen absetzen. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Zustand beim ortsansässigen Mediamarkt nicht gerade zu Freudensprüngen führt – den Umsatz würde man wohl gern im eigenen Hause sehen.

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Tiefschlag gegen Studenten?!

Ein wenig gruselig wurde mir beim Artikel “Schüler und Studenten gefährden Daten-Sicherheit in Unternehmen”.

In Utimacos neuester Kampagne zur Vermarktung seiner Produkte zur Data Leakage Prevention (DLP) müssen nun Studenten und Teilzeitarbeitskräfte als Verkaufsargument herhalten. Von ihnen soll ein erhöhtes Risiko für die Datensicherheit eines Unternehmens ausgehen. “Die Sommermonate sind für IT-Administratoren besonders heikel”, will der Sicherheitsexperte Ansgar Heinen von Utimaco wissen.

Hier werden einige Dinge ganz gehörig vermengt. Zwischen Teilzeit-Arbeitnehmern und Studenten, die sich zu Ausbildungszwecken in Firmen aufhalten darf schonmal differenziert werden.

Desweiteren sichert man sich unternehmensseitig durch vertragliche Regelungen ab, die sich wohl nur in äußerst seltenen Fällen von denen der normalen Angestellten unterscheiden.

Meiner Meinung nach dürfen derart politische Themen zu Werbezwecken ausgelassen werden. Die Option ist, die praktischen Bereiche eines Studiums zu “toter Zeit” zu machen, weil man den Studierenden schon von vornherein misstraut.

Dass sich Ultimaco vor dem Problem existierender Rechtekonzepte sieht, ist zwar schade, sonderlich förderlich dürften diese Äußerungen für den Absatz der Produkte allerdings trotzdem nicht sein.

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