Archiv vom April 2008

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DiktatEBAY verordnet Paypal

Heise berichtet heute, dass das Onlineauktionshaus Ebay “schlechten” Verkäufern die Nutzung des eigenen Bezahldienstes Paypal (vorerst im Testmarkt Australien) vorschreiben möchte. Begründet wird dieser Schritt mit der höheren Sicherheit für Käufer, da die Transaktionen bis zu 1000 € abgesichert seien.

Ganz der Wahrheit entspricht das zugegebenermaßen nicht: neben dieser Maßnahme gibt es weitere mögliche Regularien:

Ihre Artikel werden bei der Anzeige von Suchergebnissen zurückgestuft, ihr Handelsvolumen kann limitiert werden und schließlich droht die Suspendierung des Verkäuferkontos.

Es würde mich freuen, wenn Ebay nicht jede Gelegenheit nutzen würde, seine Tochter Paypal ins rechte Licht zu rücken – so großartig ist der Käuferschutz dann doch nicht. Viel konsequenter (und für das Image des Auktionshauses viel, viel besser) wäre eine angemessene Maßriegelung für Verkäufer, die Kunden täuschen oder abzocken.

Ärgerlich finde ich zudem den Umstand, dass zu viele Käufer immernoch davon auszugehen scheinen, dass sie sich auf den Ebayseiten im rechtsfreien Raum befinden. Wie die Rechtssprechung im Detail genau aussieht, kann ich leider nicht beurteilen – für unumstritten halte ich aber die Tatsache, dass vorsätzliche Täuschungen auch vor Gericht keinen Bestand haben dürften – Grund genug, als geprellter Käufer diesen Weg einzuschlagen.

Was die Versandbedingungen der Post angeht, war ich letztens auch leicht entsetzt. Ich war immer davon ausgegangen, dass eine Lieferung per Nachnahme (in Grenzen) die korrekte Überführung der Waren garantieren soll. Dass man keine umfangreichen Funktionstests in der Post durchführen kann, dafür habe ich Verständnis – dass nichtmal ein Öffnen des Pakets zulässig ist, fand ich dann doch frech.

Für heute wäre damit genug geschimpft – ich handle auch ab und zu beim großen Auktionshaus – bisher war ich ansich (Ausnahmen bestätigen die Regel) immer ganz zufrieden. Und wenn sich Wachstum nicht von alleine einstellt, muss man eben kreativ werden – das wollen die Anteilseigner so…

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Adobe stampft GoLive ein

Nach dem Erwerb von Macromedia stellte sich mir ohnehin die Frage, wie lange die Zusammenführung der Produktportfolios dauert – und neben Dreamweaver noch einen weiteren HTML-Editor zu entwickeln scheint sich offensichtlich nicht zu lohnen. Adobe gab also folgerichtig heute das Ende von GoLive bekannt.

Was sich jetzt so salopp anhört, ist für einige Kunden vermutlich ziemlich ärgerlich. Der Support wird zwar noch bis Ende Oktober aufrecht gehalten, der Wechsel zu Dreamweaver schlägt dann allerdings mit 199 $ zu Buche.

Via Golem.

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WM-Boxnacht in Dresden

Am vergangenen Wochenende fand in Dresden eine Universum-Boxnacht statt – Grund genug, sich solch eine Veranstaltung mal live und in Farbe anzusehen. Gleich den ersten Kampf bestritt Kirstin Schönig von der Kampfsportakademie gegen Evgenia Zablotskaja, den die Dresdnerin in 4 Runden nach Punkten für sich entscheiden konnte.

Das Stimmungshighlight in der Freiberger Arena war der Kampf des Tschechen Lukas Konecny, der in einer tobenden Halle gegen Titelträger Sergej Dsinsiruk nach den Zetteln der Punktrichter knapp das Nachsehen hatte.

Zsolt Erdei verteidigte seinen WM-Titel unspektakulär gegen den Amerikaner DeAndrey Arbon.

Insgesamt eine äußerst gelungene Veranstaltung – für die sieben Titelkämpfe konnte man 4300 Besucher begeistern, womit die Halle (fast?!) ausverkauft gewesen sein dürfte.

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Montenegro goes Internet

Unter der Endung .me werden demnächst Domainregistrierungen vorgenommen. Was auf den ersten Blick unspektakulär klingt, entpuppt sich als heikles Thema. Dem Registrar sind wohl diverse (anständige sowie auch unanständige) Anträge zugekommen, was in letzter Instanz gar zu rechtlichen Streitereien geführt hat. Heise schreibt:

Attraktive Domains wie help.me, love.me und marry.me, aber auch adopt.me, buy.me, tax.me oder fuck.me, stehen also vorerst nicht zur Verfügung. Inländer und inländische Unternehmen dürfen alle nicht gelisteten zulässigen Varianten direkt unter .me (Second Level) in der montenegrinischen Sunrise-Periode von 1. bis 6. Mai beantragen, sofern sie eine der Zeichenfolge entsprechende Marke schon vor dem 28. Juni 2006 registriert haben.

Es handelt sich vorerst um 2600 Domainnamen, für die man sich eine spätere Vergabe (vermutlich in Form einer Versteigerung) vorbehält. In Anbetracht des glücklichen Wordings dürften sich für die momentan gesperrten Kombinationen teilweise astronomische Preise ergeben.

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Nokias Marktanteil in Deutschland rückläufig

Der Rückgang des Marktanteils des finnischen Handyproduzenten Nokia beschleunigen sich im Vergleich zum Vorjahr noch und liegen momentan Schätzungen zufolge bei 4%. Dass ein Zusammenhang zwischen den Absätzen und der Werksschließung in Bochum besteht, wird vermutet, lässt sich aber momentan nicht zweifelsfrei beweisen.

Im Gegensatz dazu steht SonyEriccsson immer besser da. Der Marktanteil konnte von 17% auf 26% gesteigert werden, was doch recht beachtlich ist.

Weltweit ist und bleibt Nokia “Primus” – daran gibt es wohl keine Zweifel.

Via Golem.

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TeX-Editor: Texmarker 1.7

Noch im Vorfeld meiner Diplomarbeit tut mir Golem den Gefallen und stellt kurz ein weiteres Werkzeug zur Erzeugung von TeX-Dokumenten vor. Den Screenshots nach bietet das Programm einige andere Features als Texnixcenter, was ich bisher bevorzugt habe. So scheint es den Screenshots zufolge so, als wären die Befehle zur Erzeugung von Grafiken anhand von PStricks in die Oberfläche integriert.

Zum Download führt folgender Link, den ich wohl die Tage auch mal probieren werde: www.xm1math.net/texmaker

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