Trainingsflug mit Passagieren?
4. März 2008 von Stefan Jung
Scheinbar wurde das nur knapp einer Katastrophe entgangene Flugzeug von der Copilotin gesteuert. Ich verstehe nicht ganz, warum bei schlechten Bedingungen nicht der erfahrendste Pilot an Board das Steuer zu übernehmen hat. Die 24-Jährige war wohl offensichtlich überfordert, woraufhin der Pilot zum Durchstarten ansetzte. Intern scheint es auch Klärungsbedarf zu geben - es wird ermittelt.
Nachzulesen bei FAZ.net.
Mein Lieblingsblatt reduziert den Sachverhalt wie üblich auf das Aussehen der Hauptakteurin. Die “Schlagzeile” zur Meinungsbildung kann man sich im Screenshot anschauen.
Das kann man ansich kommentarlos stehen lassen…
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Tags: hamburg, landung, lufthansa, sturm
Es ist übrigens ein ganz normaler Vorgang das sich Pilot und Co-Pilot beim Fliegen abwechseln. Dieser Prozess ist so vorgesehen. Und das der Co-Pilot nicht nur bei Schönwetter, Sonne, klare Sicht fliegt ist ja wohl auch klar.
Von daher: viel Panikmache um nichts!
ich denke doch, dass bei einem angekündigten orkan die demonstration des “wie” für den copiloten reichen sollte. zugegebenermaßen hätte der zuwachs an erfahrung für die junge pilotin kaum größer sein können - die 137 passagiere haben allerdings keine chance zur wahl und fliegen in dem bewußtsein, dass alles erdenkliche für ihre sicherheit getan wird.
das beispiel mag übertrieben klingen - aber ich würde mich nicht freiwillig zu einem fahranfänger für eine 1000km-nachtfahrt bei sturm und regen setzen.
Kann man sich sicherlich streiten.
Das Manöver hätte auch dem Piloten mißglücken können. Er gab hier aber seiner Co-Pilotin die Verantwortung, anders kann man Erfahrung auch nicht sammeln. Nun wird drüber gestritten, ob es richtig war, dass sie geflogen ist. Finde das ein wenig Augenwischerei, gerade weil es wohl nur eine ungünstige Böe war. Und da kann man sicherlich wenig gegen machen.
Ich hoffe, dass es für alle ohne Konsequenzen bleibt. Ansonsten sollte man auch sagen, dass die Fluglinie da auch unverantwortlich gegenüber den Passagieren und der eigenen Besatzung war, die Maschine unter den Wetterbedingungen überhaupt in die Luft zu lassen. Das wird man aber gar nicht in Frage stellen.