Motiviert durch frühlingshaftes Wetter haben wir vor einigen Tagen den Stadtflitzer aus dem Winterschlaf geweckt. Groß war die Freude als der (eine) Zylinder begann, seine Arbeit in gewohnter Weise zu verrichten.
Die Kontrolle des Luftdrucks an der nächstgelegenen Tankstelle brachte dann leider ein defektes Ventil zum Vorschein. Der Versuch der Demontage des Reifens scheiterte – und das mit einem Hebel, der bisher jede Mutter am Autoreifen problemlos gelöst hatte. Leicht verdutzt führte der nächste Gang zum Reifenhändler um die Ecke. Dieser versuchte sich ebenfalls mit Manneskraft – vergeblich. Die technische Ausrüstung des Händlers löste das “Mutternproblem” dann nach einigem Hin und Her und – das nächste entsetzte Gesicht folgte.
Das Abnehmen des Rades ohne Demontage des Auspuffs ist ganz offensichtlich nicht vorgesehen. Während der Händler nun den Weg des geringsten Widerstandes suchte und sich daran machte, per Schraubzwinge das Ventil freizulegen, stellte sich mir doch die Frage, ob es nicht besser sei, den Auspuff zu demontieren. So war es dann auch und siehe da – für demontierte Reifen war er hervorragend ausgestattet.
Zum Schluss alles wieder zusammenbauen – auf die Uhr schauen – sich ein wenig über den Zeitaufwand wundern und: sich über das mäßige Wetter ärgern, welches in der Zwischenzeit aufgezogen war.
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