Noch mehr Änderungen bei Ebay
11. Februar 2008 von Stefan Jung
Nach der Ankündigung über die Änderung des Bewertungssystems, welche gemischt aufgenommen wurde, holt Ebay nun zum Rundumschlag aus.
Punkt zwei der Änderungen betrifft die Preisliste. Was den privaten Käufer freut, wird das Finanzamt vermutlich ärgern. Ab 20. Februar sind private Auktionen mit Startpreis 1€ kostenfrei. Nicht betroffen sind die Auktionen mit höherem Startpreis. Ein weiterer Nebeneffekt dürfte ein erhöhtes Aufkommen privater “Mitbieter” sein.
Punkt drei wäre die Anzeige der Auktionen auf der Ebayseite. Man möchte nicht mehr chronologisch sondern nach Beliebtheit sortieren. Das dürfte der absolute Käuferschreck werden. Ich kenne keinen Käufer, der sich freiwillig die am meisten frequentierten Auktionen anschaut, während auf den Seiten 10 bis 20 der Liste gleiche Artikel keine Käufer finden. (Wer Übertreibung findet, darf sie behalten *g)
Ab Punkt vier kommen noch ein paar zusätzliche Verkaufsförderungen hinzu. So möchte man die Nutzung des eigenen Bezahlportals Paypal fördern und weißt wieder einmal ausdrücklich auf den Käuferschutz hin, den man in diesem Zusammenhang ebenfalls anbietet. Der Betrag wurde zu diesem Zweck auch von 500 auf 1000 € erhöht. Weiterhin kann der geneigte Power-Buyer jetzt eine (in Zusammenarbeit mit der Commerzbank angebotene) Kreditkarte haben. Diese macht das Einkaufen nicht nur billiger, sondern auch noch sicherer. (Wer Ironie findet, darf sie behalten *g)
Weitere Artikel zum Thema:
- golem.de
- Sebats Weblog
- FAZ (Titel: Radikalreform soll Ebays Wachstum ankurbeln)
