Einem Patentantrag von Mitte 2007 zufolge wird Google versuchen, Text aus Bildern und Videos zu extrahieren und diese über die Suchfunktion zugänglich zu machen. Besonders interessant wird es wohl bei der Einordnung der Ergebnisse in die Ergebnisliste. Meinen Erfahrungen nach läuft die Bilderindizierung zwar – allerdings scheinbar doch viel holpriger als das von der Erfassung von Internetseiten bekannt ist. Da man sich momentan auf den Seiteninhalt (wo das Bild sich befindet), die Info aus der Alternativbeschreibung und den Dateinamen verlassen muss, ist kein wirklich gutes Ranken möglich. Ob sich das über die Erkennung von Schriftzügen in Bildern ändern lässt, bleibt abzuwarten. Den größten Teil an Schriftzügen dürften Copyrightangaben einnehmen. Das dürfte einige Ersteller freuen, da sie damit eine sehr einfache Variante zur Suche der eigenen Dateien im Netz an die Hand bekommen.
Als erstes Anwendungsszenario wird von der Erkennung von Straßenschildern oder anderen Ortsinformationen gesprochen, was die räumliche Zuordnung über Googlemaps ermöglichen soll. Ich bin gespannt, was das aus datenschutzrechtlicher Sicht bedeutet.
Weitere Informationen sind unter golem.de nachzulesen.
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