Auf und nieder…
24. Januar 2008 von Stefan Jung

Das Spektakel an der Börse hält weiter an. Nachdem in den letzten Tagen massive Kurseinbrüche zu verzeichnen waren, hat sich der DAX heute weiter erholt. Die Umsätze und die Volatilitäten sind seit Tagen durch extrem nervöses Auftreten der Investoren auf erhöhtem Niveau. Als Auslöser für diesen Trend wird die Immobilienkrise in den Vereinigten Staaten gehandelt. Erstaunlich finde ich die Tatsache, wie ein scheinbar regionales Problem weltweite Maße annimmt.
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Noch viel erstaunlicher ist die Tatsache, dass die Verluste an den Börsen außerhalb der USA deutlich größer waren als auf dem “Verursachermarkt”. Da hat Ben Barnanke mit seinem Zinsentscheid wohl “schlimmeres” verhindert.
Vergessen sollte man nicht die vielen Einzelschicksale, die mit dieser Krise in Zusammenhang gebracht werden können. Betroffen sind vor allem Leute mit der Absicht, sich einen Traum (und eventuell ein abgesichertes Leben im Alter) zu erfüllen. Fraglich ist vor allem das Vorgehen der Kreditinstitute in den USA bei der Kreditvergabe. Ich werde das Gefühl nicht los, dass da Kredite vergeben worden sind, bei denen man von Anfang an einen Totalverlust hätte buchen können.
Quellen der Grafiken: comdirekt.de
Tags: börse, crash, kreditkrise, usa