Asus EEE
23. Januar 2008 von Stefan Jung
Mein heutiger Besuch beim roten Technikriesen hat mich in die schöne Lage versetzt, den EEE PC von Asus mal ungezwungen ausprobieren zu können. Ein kleines Schild mit der Aufschrift “Verkaufsstart 24.01.2008 - 17.00 Uhr” zierte die Preistafel - darunter waren 299,- € ausgepriesen.
Was bekommt man für diesen wirklich schmalen Einsatz? Ich behaupte: grenzenlose Mobilität, ein ultrakleines und extrem leichtes Gerät, was beinahe in die Jackentasche passt. Was bekommt man nicht: ein portables Spielenotebook. Die Käufer des EEE werden wohl hauptsächlich Schüler und Studenten sein - für’s All-Day-Business ist es noch ein Hauch zu wenig - für die Mitschrift in Schule und Uni ist es genau das Richtige.
Die Nutzung gestaltet sich äußerst unkompliziert - über ein angepasstes Linux (mit WinXP-Bedienelemente in den Fenstern) bekommt man zügig Zugriff. Eine Auswahlleiste am oberen Bildrand sortiert die Anwendungen zu Kategorien. Der Start der Programme geht verhältnismäßig zügig von dannen. Eine Runde Probesurfen im Internet hat mich angenehm überrascht - die Anzeige verzerrt trotz der relativ geringen Auflösung (wenn ich mich recht entsinne 800 x 480 Pixel) wenig. Man scrollt natürlich deutlich mehr als am großen Bildschirm - was das angeht, bin ich mit meinem 12-Zöller allerdings auch nicht gerade verwöhnt.
Ein Manko, was ich schon an einigen Stellen gelesen habe, ist die schmale Speicherkapazität - von den 4GB, die theoretisch zur Verfügung stehen, nimmt das vorinstallierte System schon ca. 3GB. Ich gehe also davon aus, dass eine Investition in Flashspeicher nicht ausbleibt. Der Vorteil der SSD liegt in der Geräuscharmut (ich konnte kein Betriebsgeräusch vernehmen).
In Summe kann ich zusammenfassen, dass ich mir wohl sofort ein solches Gerät kaufen würde, hätte ich nicht vor garnicht allzulanger Zeit zu einem Subnotebook gegriffen. Die perfekte Lösung wäre dann ein leistungsfähiges Gerät mit großem Bildschirm zu Hause und dazu ein Helfer für unterwegs. Gutes Produkt für einen äußerst fairen Preis.
Tags: asus, eee, laptop, minipc, notebook, test
anscheinend bin ich nicht der einzige, dem das minigerät gefällt. heise.de berichtet heute, dass die nachfrage (bei einem großen versandhändler) das angebot um ein vielfaches überschritten habe.
quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/102415