Konni Reimann - perfekt in Szene gesetzt
22. Januar 2008 von Stefan Jung
Der Mann, der seit einigen Jahren in Texas wohnt und regelmäßig im Fernsehen einen “Kurzauftritt” im Rahmen einer VOX-Doku hat, beschert mir zu Sendezeiten (besser gesagt: zu den Werbepausen) immer einen wahren Besucheransturm. In der Grafik habe ich mal einen Screenshot gemacht, wie das dann so aussieht. Statistiktool: Semmelstatz.
Als Ursache für diese Begebenheit vermute ich die Tatsache, dass ich den guten Konni fälschlicherweise Conny genannt habe. Für die falsche (aber üblichere) Schreibweise finden sich über den Suchriesen Google einige Interessenten. Diese begrüße ich herzlich auf meiner kleinen Seite und lade zu einem virtuellen Rundgang ein.
Wer die Seite von Konni Reimann sucht, der googelt einfach nochmal - auf Platz 1 findet man seine virtuelle Welt - mit Shop und allem was so dazugehört.
Tags: conny, konni, kurios, lustig, reimann, sem, seo, web2.0
ich bewundere herrn reimann und natürlich seine gesamte Familie, wie sie sich im fremden Land so durchschlägt. Hier in Deutschland gibt es das Versorgungsamt, wo alle ausländischen Mitbürger wenden können, dass es in den USA nicht gibt. Hut ab, für so viel Lebensmut. Vor allem Sie Frau Reimann, die alles mit dem richtigen Humor sieht.
M.f.G.
Hallo,
der liebe Herr Teitschke ist völlig neben dem Dampfer.
Er kann ja mal zum “Versorgungsamt” gehen. Dort wird er ausser einem warmen Händedruck nichts bekommen.
Und die ach so tollen Reimanns, die sich im “fremden Land” so mühsam durchschlagen…..
Mit genügend Knete und Green Card (kam allerdings alles von Manuela) ist das natürlich viel leichter.
Wichtig ist es dabei, die USA zu kennen. Ich selbst habe 20 Jahre in California verbracht und möchte über Gainesville,TX nicht mal drüberfliegen. Sowas von nichts ist grausam. Da ist einfach NICHTS. Deshalb auch alles so billiog (im wahrsten Sinne des Wortes).
Übrigens ist Konny’s “Island” nicht auf den offiziellen, behördlichen Werbeseiten von Moss Lake gelistet.
Woran das wohl liegen mag? Genehmigungen etwa. Nöö, brauchen wir alles nich, gell Konny? Oder Gesundheitsamt oder elektrische Abnahme, Fire Marshall Control….. the list is endless.
Durch bombastische TV-Werbeunterstützung dürfte die Auswanderung der Reimanns trotzdem ein voller Erfolg geworden sein. Ich vermute allerdings, dass das alles ganz anders ausgesehen hätte, wenn nicht das deutsche Privatfernsehen den einen oder anderen zahlungswilligen Zuschauer auf Konni Island geschickt hätte.
Nebenbei bemerkt war ich zwischendurch doch ein wenig erschrocken, wie Leute freiwillig auf einer (wenig sortierten) Baustelle Urlaub machen können. Aber gut - das entscheidet jeder für sich selber.
Wenn man so manche deutsche Kommentare liest, bekommt man grosse Lust, Deutschland ebenfalls den Rücken zu kehren. Es ist doch wohl unbestreitbar als überaus mutig und mit grösst möglichem Selbstvertrauen bestückt als tolle Leistung zu bezeichnen, wenn eine Familie ohne klar definiertes Ziel in eine in Wirklichkeit unbekannte Zukunft aufbricht, um ihr Glück zu machen und es auch wirklich schafft. Was ist falsch daran, sich Unterstützung zu holen, wenn es geht. Wer Erfolg hat, ist in Deutschland ein schlechter Mensch. Es wird so lange gesucht, bis der Fleck in Hemd und Jacke endlich gefunden ist. Danach schlägt dann jeder drauf, der weder Antrieb noch Mut dazu aufbringt, selbst den Arsch hoch zu kriegen und auch einmal etwas zu wagen. Es kotzt mich an, dass Mut nicht gewürdigt, sondern Erfolg missgönnt wird. Diese spezielle deutsche Eigenschaft ist meiner Meinung nach die Verzichtbarste von Allen. Ich würde sofort auswandern, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte. Schon allein diesen Mist nicht mehr hören zu müssen, wäre mir Antrieb genug. Macht weiter, Ihr Reimanns. Ich bin sehr stolz darauf, Deutsche zu kennen, die man nicht sofort an ihren Unarten erkennt. Viel Erfolg und alles Glück der Welt…
Bitte? Das möchte ich nicht hoffen :-) Tatsächlich kann man aber in Erfolg und Erfolg unterscheiden - spätestens wenn gutgläubige Rentner schamlos abgezockt werden, dürfte die Grenze des guten Geschmacks erreicht sein.
Das hat wenig mit Konny Reimann zu tun - muss aber auch mal gesagt werden :-)
Ja, Karle…!! Da hast du dich ja schön ausgekotzt!Vielleicht ist das ja auch einfach nur der Neid…Würde mich interessieren warum du jetzt nicht mehr in den USA bist!!Hast du’s vielleicht vermasselt? Naja, das kann ich nicht wissen…
also mal im ernst: die familie ist ja ziemlich sympathisch, prollig und immer gut gelaunt. aber in gainesville/TX möchte wirklich keiner sein. nicht, rein gar nichts ist da. mag sein, dass das auf eher schlichte gemüter anziehend wirkt, ich möchte meine jahre in new york nicht missen. aber hut ab: sie arbeiten hart und kriegen ihr leben gebacken. dazu gibts kostenlose werbung . statt urlaub auf dem bauernhof eben urlaub auf der baustelle. ich wünsch der familie alles gute und ein gutes geschäft!
Einige haben Recht, meine Frau in und ich sind schon Rentner und haben 45 Jahre gearbeitet.Wenn wir 20 Jahre jünger wären, würden wir auch Deutschland verlassen, wenn nicht flüchten.
Was sich heute politisch abspielt, bekommen viele zu spühren.
Die reichen werden gefüttert, die Rentner vergessen, die bekommen eine kleine erhöhung, wobei die Preissteigerung das doppelte ausmacht,, das heist wir bekommen immer weniger.
Konny hatte recht sich zu verdrücken ob mit oder ohne Greencard.
Wie er selber sagt, man muss den Hintern hoch heben und anpacken,
das müssten auch sehr viele Leute in Deutschland die den Staat nur ausnehmen, den Rand aufreisen und die Politiker schauen zu.
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