Galileo wird teuer
14. Januar 2008 von Stefan Jung
Das europäische Raumfahrtprojekt Galileo, welches die direkte Konkurrenz zum amerikanischen GPS-System ist, wird vermutlich dramatisch teurer werden als bisher kalkuliert. Einem Golem-Bericht zufolge geht man mittlerweile von einem minimalen Mehrbedarf an Mitteln von 1,5 Mrd. € aus. Ausgegangen vom usprünglich geplanten Kostenrahmen von 3,4 Mrd. € macht das schon satte 44%.
Die Gründe sind äußerst vielfältig - angefangen von politischen Absichten bei der Preisermittlung bis hin zu Kostensteigerungen durch Wagnisforschung ist alles vorstellbar. Da das prestigeträchtige Projekt ohnehin nicht mehr zu stoppen ist, wird die Kompromissfindung unter den EU-Staaten wohl nicht sonderlich kompliziert (oder gerade doch?!) gewesen sein. Wer den Monsteranteil übernehmen darf, braucht muss man sich ansich nicht fragen…
Das Projekt umfasst 26 Satelliten, über die unter anderem Navigationsgeräte ihre Position bestimmen können. Die Bestimmung soll deutlich genauer möglich sein als beim GPS-System.
Tags: galileo, kosten, Politik, raumfahrt
… wer brauchen ohne “zu” gebraucht usw. - siehe “Wer den Monsteranteil…”
…braucht brauchen garnicht zu gebrauchen - der Vollständigkeit halber. Fällt ohnehin in die Kategorie schlechter Ausdruck und wird in Zukunft vermieden.