Die Meldung über das Spionageverhalten des iPhones hat mich doch ein wenig schockiert. Für gewöhnlich ist es der Softwareriese Microsoft, der für diese Praktiken medial gerügt wird – jetzt ist das gleiche über Apple zu lesen.
Golem berichtet, die Dienste seien ohne die Übertragung der IMEI (einer eindeutigen Gerätekennung) garnicht nutzbar.
Für Anbieter von Hard- und Software ist es natürlich ein großer Vorteil, das Nutzerverhalten zu kennen. Damit sind gezielt Verbesserungen möglich, die sonst extrem teuer über Verhaltensanalysen bezahlt werden müssten. Für Nutzer und Datenschützer scheint es mir allerdings erschreckend, wo welche Daten ohne Wissen versandt, gespeichert und weitergenutzt werden.
Related posts:
- iPhone wird knapp. Das liegt allerdings nicht an mangelnden Produktionskapazitäten sondern vielmehr an Apples Strategie. Ab jetzt soll jeder Käufer nur noch zwei...
- Steve Ballmer über Apples iPhone Steve Ballmer stuft Apple als starken Konkurrenten ein. Das iPhone stellt neben Windows Mobile eine ernstzunehmende Alternative dar. Beim Preis...
- Verkaufsstart für das iPhone Entgegen meiner Vermutung (hier) wurde es gestern vorm T-Mobile-Store in Köln kuschelig. Pünktlich null Uhr wurde mit dem Verkauf des...

Es handelt sich um eine Ente. Die geannte URL ist der Update-Server, der aber von den iPhone-Widgets gar nicht konktaktiert wird und die IMEI ist unter OSX die Anbieterkennung (da z.B. ‘APPLE’). Siehe mein blog.
Leider ist die URL mit der Message “Sorry, the iPhone moblog docpool.org/iphone is currently offline.” nicht erreichbar. Da werde ich das wohl später nochmal probieren.