Was mich als angehenden Wirtschaftsinformatiker besonders freut sind die neuerlichen Forschungsanstrengungen von BMW bezüglich der Fahrzeugelektronik. Der Hersteller gab bekannt, dass man eine Lösung auf der Grundlage des Internet Protokolls (IP) in Erwägung ziehe. Unter heise.de ist nachzlesen:
Ein IP-Bordnetz würde laut BMW nicht nur Protokolle vereinheitlichen, es könnte auch ganz neue Möglichkeiten eröffnen: Die Werkstätten könnten nach Angaben des Unternehmens “Updates” in die Fahrzeugelektronik einspielen, ohne dass die Hardware selbst verändert werden muss, oder es wäre wesentlich einfacher, Plug&Play-Lösungen für Unterhaltungselektronik zu realisieren, die in heutigen Fahrzeugen noch vermisst werden.
Das ist allerdings noch nicht alles. Neben den frohlockenden Kosten dürfte man von der Leistungsfähigkeit moderner Softwaresysteme profitieren. Gerade auf dem Weg zum “Autopiloten” wird man wohl nicht auf Softwarelösungen verzichten können.
Einen Hinweis auf die Sicherheitsrelevanz kann ich mir allerdings doch nicht verkneifen. Auf diesem Gebiet betritt man vermutlich Neuland, was eine baldige Marktreife gründlich verhindern sollte. Ob ein IP-basiertes System überhaupt geeignet ist oder ob sich andere Protokolle empfehlen ist aus heutiger Sicht ebenfalls ungewiss.
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