In der Onlineausgabe der FAZ ist heute zu lesen, dass sich der Umsatz über das Internet dieses Jahr auf ca. 16,8 Mrd. € belaufen wird. Der Monsteranteil von 11 Mrd. € entfällt auf Warenhandel. Der Rest wird für Dienstleistungen wie Tickethandel und Mietwagenbuchungen aufgewandt.
Der größte Anteil entfällt unter den Waren auf Kleidung und Schuhe. Geschätzte 3,9 Mrd. € werden die deutschen Haushalte in diesem Bereich umsetzen, was ein sattes Umsatzplus von 40% bedeutet. Vermutlich sind die großen, ehemaligen Kataloghäuser maßgeblich daran beteiligt.
Erstaunt hat mich die Tatsache, dass bei Unterhaltungselektronik ein Umsatzrückgang von 14% auf 1,2 Mrd. € erwartet wird. Bisher war ich davon ausgegangen, dass dieser Bereich den größten Anteil am Internethandel einnimmt. Und wieder unterlag ich scheinbar einem Irrtum – ich war der Annahme, dass der Preisverfall (gerade) bei Flachbildschirmen zum Umsatztreiber wird – das scheint allerdings nicht der Fall.
Über die Verteilung der Domains in der Republik hatte ich hier schon einmal geschrieben. Den Umsatz zu schätzen hätte ich mir nicht getraut – die Summe finde ich allerdings schon recht gewaltig. Ich meine, ein Einstieg lohnt immernoch – zumal die Akzeptanz auf der Käuferseite nach wie vor stetig zunimmt. Wer sich jetzt fragt, ob in seiner Branche eine Zunahme des Onlineumsatzes erwartet wird, der findet sicher in den Statistiken des Bundes ein paar Zahlen.
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