Service beim schwedischen Möbelhaus
21. Oktober 2007 von Stefan Jung
Nachdem gestern gegen Abend ein Teil des Lattenrosts (14 Tage alt) nachgegeben hatte, wollten wir ein wenig schwedische Servicementalität kennenlernen. Also flugs da angerufen (Rechnung ist nach dem Umräumen natürlich genau für das Teil nicht auffindbar) - alles klar - kommen sie vorbei. Gesagt getan - das Teil schnell abgebaut und ab gings ins Möbelhaus. Dort angekommen darf man sich über ein wenig Arbeitsamtfeeling wundern, da man eine Nummer ziehen muss. Die Wartezeiten versöhnen allerdings. Nach ca. fünf Minuten wurde die Nummer angezeigt und das Problem konnte vorgetragen werden. “Zum Samstag müssen Sie sich schon ein wenig gedulden” bekamen wir zu hören - “kommen Sie bitte in einer halben Stunde wieder”. Klingt erstmal nach einer Vertröstungstaktik - umso größer war das Erstaunen darüber, dass das Problem mit der Rechnung geklärt und das Teil abgebaut war - der Mitarbeiter fragte noch freundlich nach, ob wir die Schrauben bräuchten - schon war die Aktion erledigt.
Tags: ikea, privates, serviceIch kann nichts schlechtes über den Schweden berichten, kaputt gehen kann überall mal was - die Lösung war schnell und unkompliziert.