Die Frachtlinie der Lufthansa darf mit dem kommenden Winterflugplan den russischen Luftraum nicht mehr überqueren. Scheinbar konnte man sich nicht auf die Höhe der Überfluggebühren einigen, die im russischen Raum überdurchschnittlich hoch sind. Wöchentlich gibt es ca. 20 Überflüge, welche nun einen größeren Weg nehmen müssen.
Einer Schätzung der AEA (Assotiation of European Airlines) zufolge wurden letztes Jahr ca. 300 Mio € für die Nutzung des russischen Flugraumes aufgewandt.
Die Lufthansa schiebt das Problem der Politik zu – es sei unternehmensseitig nicht lösbar. Im Gegenzug wurde der russischen Gesellschaft Aeroflot die Einfluggenehmigung nach Deutschland entzogen.
Erstaunlich – diese Problematik war mir bis vor einigen Minuten gänzlich unbekannt.
